<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-3816319221650284601</id><updated>2012-02-16T15:29:09.414+01:00</updated><category term='Redlichisierungen'/><category term='Umfragen'/><category term='Meine Redlichkeit'/><category term='Redliche Berichte'/><title type='text'>Gassmanns Exerzierplatz</title><subtitle type='html'>Herrschaften!
Gerade gestanden! Sie betreten jetzt meinen höchst persönliches Notizbuch, da werden keine Extratouren geduldet. Verhalten Sie sich still und gesittet, dann wird es Ihnen hier bestens ergehen.</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://exerzierplatz.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3816319221650284601/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://exerzierplatz.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Albus Gassmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04684794503335366362</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://www.imgbox.de/users/Gassman/GassmannAva100x100.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>35</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3816319221650284601.post-4842050069678035759</id><published>2008-02-26T12:08:00.001+01:00</published><updated>2008-02-26T15:14:40.865+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Redliche Berichte'/><title type='text'>Schön Wetter Raudis</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Herrschaften,&lt;br /&gt;es ist kaum zu glauben, welch Abgründe sich auftun, wenn das Klima sich dem Frühling zuwendet, doch habe ich es selbst erlebt und sah umgehenden Handlungsbedarf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So geschehen am vergangenen Wochenende, als sich das Wetter zu einer einzigen Orgie des Wohlbefindens steigerte und die Bevölkerung zu meinem Leidwesen in die Natur strömte. So wurde ich nämlich durch Scharen laut plappernder und lärmender Menschen bei meinem alltäglichen Waldspaziergang aufs ärgste in meinem Wohlergehen bedrängt, sapperlot. Eine regelrechte Massenhysterie von Landfriedensbruch. Leider hatte ich just an diesem Tage meinen Strafanzeigenblock nicht frisch befüllt, weswegen ich schon nach der fünften Anzeige quasi unbewaffnet vor dem lärmenden Pöbel stand, Kreuzdonnerwetter aber auch!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um meines Friedens Willen wählte ich fortan abgelegene Pfade durch die Flora unseres Naherholungsgebietes und freute mich gerade wieder an der Pracht der Natur, als das Verhängnis erneut nach mir griff. Im Affenzahn rasten jugendliche Hallodris auf ihren geländetauglichen Bergfahrrädern in meinem Rücken heran, so daß ich nur noch durch einen beherzten Sprung ins Unterholz einer schweren Verletzung entgehen konnte. Laut fluchend hatte ich mich gerade wieder erhoben und begann verschiedene Anhänglichkeiten des Waldbodens von meinem Jackett abzuklopfen, als ich durch eine erneute Attacke Bergrad fahrender Unholde sprunghaft in Deckung gezwungen wurde. Potzblitz und Kanonendonner!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sofort schlug bei mir der Instinkt des lang gedienten Kämpen an und ich verblieb zunächst in der Deckung, um die Lage vorerst zu erkunden. So konnte ich recht schnell feststellen, daß im Abstand von einer bis zu sieben Minuten Überfälle verschieden starker Radtrupps stattfanden. Schnell war ich mir darüber im Klaren, daß ich mich in einer äußerst prekären Situation befand, die Gefahren für Leib und Leben hervorbrachte. Und schon reifte in mir ein Plan, wie dieser Gefahr zu begegnen sei. Nicht zuletzt nur zu meinem eigenen Nutzen, denn schließlich und letztendlich mußte man natürlich auch all die anderen friedlichen Fußgänger in der freien Natur vor dieser aggressiven Bedrohung schützen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sogleich machte ich mich an die Aufgabe und sammelte meterlange Aststücke von einem Durchmesser nicht unter drei Zentimetern und verteilte diese auf einer Strecke von fünfzig Metern am südlichen Rande des Pfades entlang. Sodann begab ich mich an den Anfang dieser Strecke lauernd in Deckung, wobei mir zugute kam, daß ich in Wald und Flur immer in tarnenden Grün- und Brauntönen gekleidet bin, wodurch die nächste Bande von Fahrradschurken meiner erst viel zu spät angesichtig wurde. Wieselflink hatte ich sogleich den ersten beiden Unholden jeweils einen Holzprügel durch die Felgen der Vorderräder gefeuert, daß es im wahrsten Sinne des Wortes nur so krachte. Jeder Chance einer Reaktion beraubt, krachten die beiden hinterher kommenden Bergradterroristen in das bereits entstandene Blech- und Menschenknäul und verwirrten dieses umso mehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Behände eilte ich nun etwa zwanzig Meter den Pfad zurück und konnte mich gerade noch rechtzeitig der nächsten Radheinis auf gleicher Art und Weise erwehren. In kürzester Zeit konnte ich so die geplante Strecke in einen Kordon von ineinander verschachtelten Drahteseltrümmern hüllen, so daß es nacheilenden Truppen unmöglich gemacht wurde, diese zu umgehen. Mit einem heiteren Horrido auf den Lippen passierte ich diesen Wust an dümmlich blickendem, jugendlichem Unflat und konnte meines Leibes und Lebens wieder sicher meinen Weg fortsetzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In urbanen Gefilden zurückgekehrt, vergaß ich natürlich nicht meine Pflicht der Allgemeinheit gegenüber und versorgte mich umgehen mit neuem Schreibmaterial, womit ich vorsorglich gleich mehrere Strafanzeigen gegen unbekannte Bergradfahrer erstellte. Als ich diese bei der Polizei einreichte, konnte ich gerade noch mitbekommen, daß in eben diesem bewußten Waldabschnitt ein Stöcke schwingender Unhold sein Unwesen trieb. Im Stillen beglückwünschte ich mich für mein schnelles Eingreifen, wodurch ich diesem Psychopathen wahrscheinlich nur knapp entgehen konnte, sapperlot.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem Sinne ein frühlingshaftes Waidmanns Heil&lt;br /&gt;Ihr&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Albus Gassmann&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3816319221650284601-4842050069678035759?l=exerzierplatz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://exerzierplatz.blogspot.com/feeds/4842050069678035759/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3816319221650284601&amp;postID=4842050069678035759' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3816319221650284601/posts/default/4842050069678035759'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3816319221650284601/posts/default/4842050069678035759'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://exerzierplatz.blogspot.com/2008/02/schn-wetter-raudis.html' title='Schön Wetter Raudis'/><author><name>Albus Gassmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04684794503335366362</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://www.imgbox.de/users/Gassman/GassmannAva100x100.jpg'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3816319221650284601.post-7165085159389579266</id><published>2008-02-20T12:32:00.012+01:00</published><updated>2008-02-20T21:35:33.192+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Redliche Berichte'/><title type='text'>Beschwingende Weisen</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Herrschaften,&lt;br /&gt;da es mir dieser Tage immer beschwerlicher wird, durch meines Vetters Anwesenheit, sowie seiner frechen, unverfrohrenen Art, gönne ich Ihnen und vor allem mir heute etwas leichte Zerstreuung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am besten, Sie marschieren auf der Stelle tretend mit, während diese beschwingliche, gewichtslosen Weisen Sie um bestimmt zehn Jahre jünger werden lassen. Heureka, ich spüre eine Leichtigkeit in den Knochen, beim Erspüren dieses luftigen Taktgefüges, wie ich sie zum letzten Male beim Erstürmen der Heldrunger Wasserburg Anno 98 wahrnehmen durfte. Damals wußte ich auf dem Wasserweg den Torturm im Handstreiche zu nehmen, Horrido!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch lassen Sie sich nicht lange von mir hinhalten und ergötzen Sie sich weidlich an dieser göttlichen Komposition.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;object width="225" height="155"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Zda6aAvvzh4&amp;amp;rel=0&amp;amp;color1=0x5d1719&amp;amp;color2=0xcd311b&amp;amp;border=0"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="wmode" value="transparent"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/Zda6aAvvzh4&amp;amp;rel=0&amp;amp;color1=0x5d1719&amp;amp;color2=0xcd311b&amp;amp;border=0" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="225" height="155"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Kreuzdonnerwetter, wer nun noch auf dem Stuhle hockt, der hat keinen Takt im Kreuz und sollte den Taktstock zu spüren bekommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit musikalischem Gruße&lt;br /&gt;Ihr&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Albus Gassmann&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size:0;"&gt;&lt;span style="font-size:0;"&gt;&lt;span style="font-size:0;"&gt;&lt;span style="font-size:0;"&gt;&lt;span style="font-size:0;"&gt;&lt;span style="font-size:0;"&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3816319221650284601-7165085159389579266?l=exerzierplatz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='related' href='http://www.youtube.com/watch?v=Zda6aAvvzh4&amp;feature=related' title='Beschwingende Weisen'/><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://exerzierplatz.blogspot.com/feeds/7165085159389579266/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3816319221650284601&amp;postID=7165085159389579266' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3816319221650284601/posts/default/7165085159389579266'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3816319221650284601/posts/default/7165085159389579266'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://exerzierplatz.blogspot.com/2008/02/beschwingende-weisen.html' title='Beschwingende Weisen'/><author><name>Albus Gassmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04684794503335366362</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://www.imgbox.de/users/Gassman/GassmannAva100x100.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3816319221650284601.post-2102750948997779311</id><published>2008-02-18T21:50:00.002+01:00</published><updated>2008-02-18T22:32:46.034+01:00</updated><title type='text'>Der tönende Soldat Hoimar von Gassmann</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-style: italic; color: rgb(0, 153, 0);"&gt;Ich muß mich entschuldigen. Leider kam ich kaum dazu, mich hier zu äußern. Ach was, ich muß mich eigentlich nicht entschuldigen, denn ein Mann meines Standes hat dies nicht nötig. Aber ich möchte eben den Anstand wahren und so tun als ob. Seit zwei Wochen träume ich schlecht. Geradezu diabolische Fratzen aus meiner Vergangenheit holen mich da ein. Begonnen hat alles, als ich vor etwas mehr als zwei Wochen las, daß Dr. Stankenfrein im zarten Alter von 88 Jahren verstarb. Ich sollte ausführen, was es mit diesem Menschen auf sich hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als ich noch ein junger Soldat war, da war Stankenfrein Stabsarzt und nebenbei Spezialist beim Überführen von sogenannten Simulanten. Da man als junger Mensch zuweilen wenig Freude am Marschieren und Herunterleiern von Hymnen hat, machte man sich einen Sport daraus, Wehwehchen auskurieren zu wollen. Hartnäckige Krankenfälle wurde umgehend zu Stankenfrein überführt. Ich ließ mich mit einem akuten Rheumaschub einliefern und traf auf dort auf viele Leidensgenossen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stankenfreins Therapiemethoden waren nicht sehr kompliziert. Strengste Diät, Klistiere, Magen auspumpen und Abführmittel. Damit, so meinte er, würde er die todkranken Simulanten schon wieder zum Marschieren bringen. Neben mir lag einer, der behauptete, er hätte einen plötzlichen Bandscheibenvorfall bekommen. Stankenfrein verschrieb ihm täglich strengste Diät und drei Klistiere. Ein besonders hartnäckiger Fall hielt es bereits vier Wochen bei Stankenfrein aus. Er hätte schmerzende Schultern, die es ihn unmöglich machen würde, zurück ins Glied zu rücken. Stankenfrein verschrieb ihm tägliches Auspumpen und zeitgleiches Klistieren. Nachts ließ er den schwerkranken Patienten in nasskalte Laken wickeln. Ich wurde mir Abführmittelchen und strenger Diät auf Vordermann gebracht. In der zweiten Woche verpaßte er mir Klistiere.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Patienten untereinander pflegten ein freundschaftliches Verhältnis. Wir teilten alles. Und hätten wir etwas zu essen gehabt, wir hätten es sicherlich auch geteilt. Als mein Bettnachbar sichtbar abmagerte und bald darauf starb, teilten wir uns auch seine Habe. Stankenfrein machte sich nichts aus Abgängen ins Jenseits. Er sah darin die Faulheit des Soldaten, weil dieser einfach die Flucht ergriff. Luft war das einzige, was unsere Mägen füllte und wir blähten den ganzen lieben Tag. Wir konnten uns schon an der Tonlage der Blähung erkennen. Mir gelang es, das Morsealphabet zu blähen, so daß ich mit meinem Bettnachbar vis-a-vis, der Funker war, interessante Nachgespräche führen konnte. Einmal blähte ich ihm aus Goethes Faust vor und er applaudierte in den höchsten Tönen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sonntags kam der Herr Pfarrer in die Krankenstation, hielt eine herzergreifende Predigt und mahnte: "Ihr Lumpenhunde, nehmt den Platz ein, der Euch zusteht. Ihr müßt gesund werden wollen. Der arme Herr Doktor plagt sich dermaßen mit Euch und Ihr dankt es ihm damit, noch weiter hier liegen zu wollen." Danach gab es immer feinen Entenbraten, der sofort nach dem Verspeisen wieder ausgepumpt wurde. Klistiere waren am Tage des Herrn verboten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach drei Wochen war ich dermaße abgemagert, daß ich dem Herrn Doktor meldete, mich nun endlich erholt zu haben. Ich gab ihm dankend die Hand und nannte ihn meinen Retter. Nie wieder plagte mich das Rheuma. Schnell vergaß ich die Stunden der Genesung und erst vor zwei Wochen erinnerte ich mich wieder an die Zustände von damals. Sogar das blähen habe ich wieder übernommen und in Gassmanns Wellblechhütte (mehr ist es ja im Grunde nicht) riecht es gar seltsam. Meine Darmwinde erfülle das moribunde Haus mit Leben. Aber ich schlafe schlecht, sehe immer wieder Dr. Stankenfrein vor mir, wie er Klistiere ansetzt. Ich denke, ich werde morgen diesen Pfaffen Aloisius aufsuchen, und mit ihm meine Seelenqualen durchforsten. Ob er mir helfen kann? Alleine mir fehlt der Glaube.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3816319221650284601-2102750948997779311?l=exerzierplatz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://exerzierplatz.blogspot.com/feeds/2102750948997779311/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3816319221650284601&amp;postID=2102750948997779311' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3816319221650284601/posts/default/2102750948997779311'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3816319221650284601/posts/default/2102750948997779311'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://exerzierplatz.blogspot.com/2008/02/der-tnende-soldat-hoimar-von-gassmann.html' title='Der tönende Soldat Hoimar von Gassmann'/><author><name>Hoimar von Gassmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13639284948767347440</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://bp2.blogger.com/_N6JYAqMiO7w/R5eyez6OLJI/AAAAAAAAAAM/NEWgf0Q6XIw/S220/Schellen_Unter_.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3816319221650284601.post-9018615953282651942</id><published>2008-02-04T12:42:00.000+01:00</published><updated>2008-02-06T12:56:12.217+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Umfragen'/><title type='text'>Monatsumfrage Februar</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Herrschaften,&lt;br /&gt;ich muß schon sagen, daß sie sich bei der letzten Umfrage im Januar redlich bemüht haben. Immerhin haben 21 Personen den Weg zur Wahlurne gefunden. Es wird langsam, sapperlot. Was jedoch inakzeptabel ist, sind magere 9%, die für die Monarchie gestimmt haben! da können auch die 3%, die für einen Gottesstaat waren, nichts mehr beschönigen. Beschämend, ja schon perfide, empfinde ich die 5% Anarchisten! Zum Donnerwetter, wenn ich die Burschen in die Finger bekomme. Der Rest steht für die üblichen Fuseleien und darf getrost ignoriert werden. Herrschaften, ich sehe schon, es gibt noch viel Arbeit auf dem Weg zur Verredlichisierung des Internetzes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch papperlapapp. Heute möchte ich wissen, wie Ihnen eigentlich mein Exerzierplatz gefällt. Da ich stets ein offenes Ohr für Kritik habe, werde ich dem Ergebnis entsprechend natürlich ein paar Änderungen nach Ihrem Gusto in Betracht ziehen. Also, Herrschaften, wohlauf und den Bleistift gespitzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit redlichem Gruße&lt;br /&gt;Ihr&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Albus Gassmann&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3816319221650284601-9018615953282651942?l=exerzierplatz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://exerzierplatz.blogspot.com/feeds/9018615953282651942/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3816319221650284601&amp;postID=9018615953282651942' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3816319221650284601/posts/default/9018615953282651942'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3816319221650284601/posts/default/9018615953282651942'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://exerzierplatz.blogspot.com/2008/02/monatsumfrage-februar.html' title='Monatsumfrage Februar'/><author><name>Albus Gassmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04684794503335366362</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://www.imgbox.de/users/Gassman/GassmannAva100x100.jpg'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3816319221650284601.post-1402521974916762641</id><published>2008-02-03T17:30:00.000+01:00</published><updated>2008-02-03T18:47:02.529+01:00</updated><title type='text'>Vor dem Höllentor</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 102, 0);"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 153, 0); font-style: italic;"&gt;Lieber Vetter Gassmann, ich bin enttäuscht. Ich muss es Ihnen so deutlich mitteilen, auch wenn Sie es als Undank verstehen werden. Als Sie mich gestern vom Bahnhof abholten, da nahm mein Unglück seinen Lauf. Zunächst boten Sie mir ein familiäres Du an, welches ich nicht über die Zunge bringen kann. Gassmann, ich bin doch kein Irgendwer; man duzt nicht, nur weil die jeweiligen Eltern ein verwandtschaftliches Verhältnis hatten, welches denen vielleicht selbst mißfallen hat. Zudem scheinen Sie ein außerordentlich ungepflegter Mann zu sein. Ich muß gestehen, dass ich eine ganze Weile der Ansicht war, Sie seien der Knecht der Gassmanns. Als Sie dann die Dame des Hauses küßten, war ich sichtlich schockiert. Nach und nach dämmerte es mir.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 153, 0); font-style: italic;"&gt;Dies ist ein weiterer Punkt: Sie haben gar kein Personal! Wohl sind Sie einer von diesen Gleichmachern, die es nicht ertragen können, wenn jemand für sie arbeitet. Gerade so, als ob jeder Mensch gleich viel Wert hätte. Als ich erfuhr, daß Ihre morsche Gattin selbst kocht, ist mir der Hunger schnell vergangen. Ich bin entrüstet, dass Sie mir diesen Mißstand nicht schon brieflich mitteilten. Personal gehört in ein Haus und ich sehe nicht ein, dass ich meine Schuhe selbst putzen muß. Ich hoffe, Ihre Gattin wird mir diese Aufgabe abnehmen. Oder Sie?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 153, 0); font-style: italic;"&gt;Gassmann, ich würde gerne ehrlich sein, denn ich kann mich einfach nicht weiter zügeln. Die von Ihnen versprochenen Räume sind bestenfalls Abstellkammern. Nein, ich will konkretisieren: Es ist eine einzige Abstellkammer, denn Sie haben mir ja nur &lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 153, 0); font-style: italic;"&gt;einen&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 153, 0); font-style: italic;"&gt; sogenannten Raum bereitgestellt. Die Einrichtung ist geschmacklos, die abgestellten Bücher bestenfalls Brennmaterial. Ich habe gestern bereits begonnen, diese widerlichen Foliobände zum Thema "Eisenbahn" zu verfeuern. Außerdem möchte ich Sie darum bitten, mir ein neues Bett zu kaufen. Das bereitgestellte Exemplar dürfte bereits im Dreißigjährigen Krieg Verwendung gefunden haben.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 153, 0); font-style: italic;"&gt;Ich sehe mich zugleich dazu gedrängt, Sie darauf aufmerksam zu machen, dass mir Ihre Gattin bereits jetzt schöne Augen gemacht hat. Schon nach einem halben Tag hat sie meine Klasse erkannt. Keine Sorge, ich werde mich nicht dazu herablassen, mit einer "Dame" zu schlafen, die sich noch an die Zeiten erinnert, in denen es keinen elektrischen Strom gab. Da bin ich wahrlich Besseres gewohnt. Doch werde ich mir die Gelüste Ihrer Gattin sicherlich zunutze machen können. Morgen wird Sie mit mir meine Sammlung frivoler Postkartenmotive begutachten und danach wird sie mir mein Lieblingsessen auftischen. Ach, sie muß ja schrecklich vernachlässigt werden von Ihnen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 153, 0); font-style: italic;"&gt;Gassmann, ich bin Ihnen ja dankbar, wenn auch nicht grenzenlos. Aber so können wir unmöglich 10, 15 Jahre durchhalten. Ich erstelle daher in Kürze einen Reformplan, der dringend umgesetzt werden muß. Weigern Sie sich, so werden Sie mich nicht sehr lange als Gast haben dürfen. Ich stehe bereits jetzt in Verhandlung mit meinem Vetter Baldrian, der ein kleines Schlößchen sein eigen nennen darf. Ach ja, lieber Vetter, bevor ich es vergessen: Ich bitte Sie abschließend dringend, mich zwischen Ihnen und Ihrer Gattin schlafen zu lassen, bis das neue Bett eingetroffen ist.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 153, 0); font-style: italic;"&gt;Fügen Sie sich nur, dann werden wir eine liebreizende Familie abgeben. Noch stehe ich vor dem Höllentor, ich werde die Hölle aber nicht betreten. Ich gebe Ihnen alle Chancen, Ihre Frechheiten zu bereinigen. Lassen Sie diese Chancen nicht verstreichen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3816319221650284601-1402521974916762641?l=exerzierplatz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://exerzierplatz.blogspot.com/feeds/1402521974916762641/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3816319221650284601&amp;postID=1402521974916762641' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3816319221650284601/posts/default/1402521974916762641'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3816319221650284601/posts/default/1402521974916762641'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://exerzierplatz.blogspot.com/2008/02/vor-dem-hllentor.html' title='Vor dem Höllentor'/><author><name>Hoimar von Gassmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13639284948767347440</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://bp2.blogger.com/_N6JYAqMiO7w/R5eyez6OLJI/AAAAAAAAAAM/NEWgf0Q6XIw/S220/Schellen_Unter_.jpg'/></author><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3816319221650284601.post-2078883703218566818</id><published>2008-01-29T12:36:00.000+01:00</published><updated>2008-01-29T12:50:13.761+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Redlichisierungen'/><title type='text'>Redliches Anschnurprojekt</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span&gt;Herrschaften, aufgemerkt!&lt;br /&gt;Ich habe meine Intentionen auf das Internetz etwas ausgeweitet und intensiviert. In meinem neusten Projekt, der Anschnur-Welt die Redlichkeit zu bringen, ging ich daran den Exerzierplatz auszubauen. Es gibt zur aktuellen Berichterstattung, die hier ständigst stattfindet, nun auch eine redliche Heimseite zum Nachschlagen und zur Weiterbildung. Bitte folgen Sie zur Veranschaulichung dieser Weiterleitung: &lt;a href="http://exerzierplatz.npage.de/"&gt;Klick!&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Zugegebener Maßen ist das Angebot an redlicher Lektüre noch in sehr überschaubarer Weise vorhanden, doch soll sich dies in nächster Zukunft noch ändern. Nichtsowenigerdestotrotz scharen sich schon die ersten Frauenzimmer um mich, mit den seltsam klingenden Namen "Sabi" und "Animax", die nach zunächst kläglichen Versuchen, mir zu gefallen, womöglich für den Einsatz in Kantine oder Bekleidungskammer in Frage kämen. Sicher scheint mir, daß die beiden Damen nach redlicher Lebensart dürsten, wobei Sie damit bei mir an der richtigen Adresse sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie sehen, Herrschaften, das Projekt "Redlichisierung des Internetzes" schreitet mit mächtigen Schritten voran. Halten Sie Schritt, sonst wird der unholdige Lebenswandel Sie einholen, Potzblitz!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Redlichst expandierend&lt;br /&gt;Ihr&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Albus Gassmann&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3816319221650284601-2078883703218566818?l=exerzierplatz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='related' href='http://exerzierplatz.npage.de/' title='Redliches Anschnurprojekt'/><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://exerzierplatz.blogspot.com/feeds/2078883703218566818/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3816319221650284601&amp;postID=2078883703218566818' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3816319221650284601/posts/default/2078883703218566818'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3816319221650284601/posts/default/2078883703218566818'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://exerzierplatz.blogspot.com/2008/01/redliches-anschnurprojekt.html' title='Redliches Anschnurprojekt'/><author><name>Albus Gassmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04684794503335366362</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://www.imgbox.de/users/Gassman/GassmannAva100x100.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3816319221650284601.post-398385664152907264</id><published>2008-01-25T12:52:00.000+01:00</published><updated>2008-01-25T13:03:51.738+01:00</updated><title type='text'>Brief an Herrn Hoimar von G.</title><content type='html'>Werter Hoimar,&lt;br /&gt;es bedurfte einiger Anstrengung, sich Ihrer wieder zu erinnern. In der Tat handelte es sich hiebei um keine erbaulichen Erinnerungen, dies vermag ich durchaus zu bestätigen. Ihren Familienstrang hatte ich schon vor Zeiten abgeschrieben und vergessen, handelt es sich doch um einen Teil der Familie, auf den ich nie wirklich stolz war, sapperlot. Was Ihre werten Erzeuger über mich und meinen werten Herrn Vater Ihnen übermittelten, kann ich mir schon denken und möchte aus diversen Gründen nicht näher darauf eingehen. Daß Sie jedoch nach Ihrem Unglücksfall auch noch Ihre letzten Habseligkeiten für einen feudalen Urlaub verprassten entspricht wohl auch dieser Mentalität derer "von" Gassmann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch sagt man, Blut sei dicker denn Wasser, auch wenn unsere Familienbande wohl eher so dünn sind, daß man eher von Wasserdampf sprechen sollte. So will ich zur Ausnahme mal nicht so sein und biete Ihnen auf Zeit (!) Kost und Logis an. Außerdem bat mich mein Eheweib um diesen Schritt, Potzdonner. Ich werde Ihnen mein gerade erst fertig gestelltes Vollmondzimmer zur Verfügung stellen. Ich muß Sie bitten, dies Zimmer bei Möglichkeit nicht ztu verlassen, es sei denn, Sie wollten außer Hauses gehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Über alle weiteren Angelegenheiten werden wir uns gesondert zu unterhalten haben. Ich erwarte Sie voller (An)Spannung und verbleibe bis zu Ihrer Ankunft mit gemischten Gefühlen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Donnerwetter aber auch!&lt;br /&gt;Ihr&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Albus Gassmann&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3816319221650284601-398385664152907264?l=exerzierplatz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://exerzierplatz.blogspot.com/feeds/398385664152907264/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3816319221650284601&amp;postID=398385664152907264' title='8 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3816319221650284601/posts/default/398385664152907264'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3816319221650284601/posts/default/398385664152907264'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://exerzierplatz.blogspot.com/2008/01/brief-herrn-hoimar-von-g.html' title='Brief an Herrn Hoimar von G.'/><author><name>Albus Gassmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04684794503335366362</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://www.imgbox.de/users/Gassman/GassmannAva100x100.jpg'/></author><thr:total>8</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3816319221650284601.post-7281246553352417167</id><published>2008-01-24T21:43:00.000+01:00</published><updated>2008-01-29T12:52:29.981+01:00</updated><title type='text'>Brief an Herrn Albus Gassmann</title><content type='html'>&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;span&gt;&lt;span style="color:#009900;"&gt;&lt;em&gt;Werter Herr Gassmann,&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#009900;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="COLOR: rgb(0,102,0)"&gt;&lt;span style="FONT-STYLE: italic;color:#009900;" &gt;Sie kennen mich, auch wenn es nun schon sehr lange her ist, daß wir beide die Ehre hatten. Meine Name ist Hoimar von Gassmann, Sie sind mir ein Vetter väterlicherseits. Vielleicht erinnern Sie sich noch, wie Sie als Kind mit Ihren Eltern zu Besuch kamen. Da fuhr das ärmliche Gespann vor, vor dem eine Schindmähre gespannt war, die seinerzeit schon Wallenstein gestreichelt haben muß. Was für ein Anblick, wenn die Armut zu Gast im Hause wohlhabender Leute ist. Bevor ich es vergesse: Ich werde beim "Sie" bleiben, denn immerhin haben wir uns seit unserer Kindheit nicht mehr gesehen. Außerdem haben wir uns unser Adelsprädikat bewahrt, was eine gewisse Distanz begründen soll. Ich will es aber Ihnen nicht ankreiden, daß Ihr Herr Papa seinen "von" verkaufen mußte, um seine Suffschulden zu begleichen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum schreibe ich Sie also an, werter Herr Gassmann? - Nun, lassen Sie mich kurz erzählen: Aus Umständen, die ich nicht gewillt bin darzulegen, brannte mir kürzlich mein stattliches Haus ab. (Heizen Sie niemals Wollsocken im Herd auf!) Als es so lichterloh brannte, rettete ich noch einige Kisten kostbarster Bücher und die 8.000 Stücke meiner Sammlung frivoler Postkartenmotive vor den Flammen. Meine Frau verbrannte leider. Gut, Sie war es gewohnt, wurde sie doch bereits vor Jahren feuerbestattet. Schade um die schmückende Urne! Da stand ich nun mit einigen Kisten, nur mit einer Feinrippunterhose gekleidet und wußte nicht wohin mit mir. Einige Nächte schlief ich bei verschiedenen Verwandten, die Sie womöglich auch kennen. Tante Krimhild von Gassmann, Adalbert Marquise de Gassman und ein unterbelichteter Vetter, den ich nie zuvor gesehen habe, durften sich meiner Anwesenheit erfreuen. Aber dies war alles nichts für mich, denn diese Herrschaften wohnten in Wohnungen. Stellen Sie sich das vor! In Wohnungen! Da suchte ich unser geliebtes Familienoberhaupt Bullhelm-Dietrich Freiherr von Gassmann auf, der mich an Sie verwies. Er wisse, daß Sie einen großen Salon haben, den man leicht zu einem schicken Arbeitszimmer umfunktionieren könnte, wenn man nur wollte. Lieber Herr Gassmann, Sie haben also die Ehre, mich aufnehmen zu dürfen. Und ich komme gerne in Ihr trautes Heim.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich werde sehr ehrlich zu Ihnen sein, Gassmann. Natürlich spekuliere ich auf die besten Zimmer des Hauses. Dies bin ich mir schuldig. Die Qual der Wahl habe ich aber nicht. Da ich nicht bei meiner verdummten Schwester wohnen möchte, ziehe ich den Aufenthalt bei Ihnen vor. Es ist nicht so, daß ich Sie hier anschreibe, weil Sie mir in so guter Erinnerung geblieben wären. Sie waren ein verzogener, meist dreckiger, deswegen stinkender, frecher und rüpelhafter Knabe. Ich habe nicht vergessen, wie wenig pfleglich Sie mit meiner Postkartensammlung (damals noch ohne frivole Motive) umgegangen sind. So gesehen schulden Sie mir sogar etwas. Sicher werde ich Ihnen dankbar sein, egal welch spärliches Zimmer Ihrer Bruchbude Sie mir anvertrauen. Zuviel Devotion haben Sie aber nicht zu erwarten, denn das Wort unseres geliebten Familienoberhauptes gilt. Sie können und dürfen sich nicht querstellen. Über die finanziellen Aspekte sollten wir bei Gelegenheit sprechen. Viel bezahlen kann ich nicht und ich will auch gar nicht, das sage ich Ihnen ganz ehrlich. Ich würde Ihnen und Ihren Angehörigen billige Geschichtsstunden geben. Sagen wir für den halben Stundensatz. Das wäre mein Angebot.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lieber Gassmann, noch liege ich in der karibischen Sonne. Ich nutzte die Gunst der Stunde und fuhr daher in den Urlaub, mitsamt meiner verbliebenen Habe. Sobald ich zurück bin, werde ich Sie aufsuchen. Ich frühstücke grundsätzlich nicht vor 10:00 Uhr: 3 Toast, Butter, Marmelade und Honig, einen starken Kaffee mit etwas Milch und viel Zucker. Mittagessen sollte gegen 14:30 stattfinden: Mittags esse ich grundsätzlich warm und ich möchte Brot gereicht bekommen. Abendessen, je nach Laune, zwischen 20:00 und 22:00 Uhr. Bitte jeden Abend eine ausgiebige Wurst- und Käseauswahl, frisches Brot, kühles Bier und ein süßes Dessert. Sie sehen also, mit mir kann man es aushalten. Ach, bevor ich es vergesse: Ich würde gerne in meinem Zimmer speisen, weil ich den Anblick fremder Menschen beim Essen nicht ertragen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun sorge ich mich nicht weiter. Sie werden es schon nach besten Wissen und Gewissen einrichten und mir ein schönes, neues Zuhause schenken. Dafür danke ich Ihnen und lasse Ihnen sonnige Karibikgrüße zukommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gezeichnet,&lt;br /&gt;Hoimar von Gassmann&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PS: Grüße an die Gemahlin, die ja eine Augenweide sein soll, munkelt man in familiären Kreisen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="COLOR: rgb(0,102,0)"&gt;&lt;span style="FONT-STYLE: italic"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3816319221650284601-7281246553352417167?l=exerzierplatz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://exerzierplatz.blogspot.com/feeds/7281246553352417167/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3816319221650284601&amp;postID=7281246553352417167' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3816319221650284601/posts/default/7281246553352417167'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3816319221650284601/posts/default/7281246553352417167'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://exerzierplatz.blogspot.com/2008/01/brief-herrn-albus-gassmann.html' title='Brief an Herrn Albus Gassmann'/><author><name>Hoimar von Gassmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13639284948767347440</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://bp2.blogger.com/_N6JYAqMiO7w/R5eyez6OLJI/AAAAAAAAAAM/NEWgf0Q6XIw/S220/Schellen_Unter_.jpg'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3816319221650284601.post-495036533455431250</id><published>2008-01-22T12:36:00.000+01:00</published><updated>2008-01-22T14:04:37.637+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Meine Redlichkeit'/><title type='text'>Vollmond</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Herrschaften,&lt;br /&gt;gestern Abend habe ich mir zur Ausnahme einen freien Abend gegönnt und ließ mich gerade auf einem dritten Programm von einer äußerst anregenden Dokumentation unterhalten, als ich kurzerhand einfach auf dem Cheselon einschlief, sapperlot. Die schwere Bürde meiner aufopfernden Arbeit für die Allgemeinheit forderte hier Ihren Tribut. Zwölf Uhr Mitternacht war schon überschritten, als ich durch ein helles Licht geweckt wurde. Zunächst vermeinte ich einer 1947er BR42 Dampflok mit 1800 Pferdestärken und einer Höchstgeschwindigkeit von berauschenden 80 Km/h direkt ins Antlitz zu schauen, doch, nachdem ich mir den ärgsten Schlaf aus den Augen rieb, bemerkte ich, daß es sich nur um den Mond in seiner vollsten Pracht, hell strahlender Weise handelte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da sich meine alten Knochen nach ihrem gemütlichen Bettchen sehnten, begab ich mich ins eheliche Schlafgemach und strebte der wohlverdienten Nachtruhe entgegen. Zunächst erfreute ich mich einiger wohl gearteter Flatulenzen, bis mir gewahr wurde, daß mein Eheweib im Schlaf auf das Atmen verzichtete. So war ich gerade hinüber geglitten und schüttelte schon die Hand Wilhelms unseres geliebten Kaisers, als ich einen infernalischen Schrei vernahm. Sofort stürmte ich hoch zum Dachfenster und musste erkennen, daß ein Katzenvieh aus der Nachbarschaft zu einem gar schauderlichen Gesang angehoben hatte. Potzblitz, bevor noch weiteres Getier mit einstimmen konnte, schraubte ich mein neu erworbenes Nachtsichtgerät der Marke „Düsterblick GrünV05“ auf mein Hochdruck-Luftgewehr und konnte mich schon nach dem dritten gezielten Schuß erbaulicher Ruhe erfreuen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Voller Genugtuung begab ich mich wieder zu Bett, drehte mich wohlig zur Seite und war hellwach. Donnerwetter, ich bekam nicht einmal mehr die Augen zu. Mit weit geöffneten Augen blickte ich zum Fenster hinaus auf den prächtigen, vollen Mond und wunderte mich über dessen enorme Leuchtkraft. So bediente ich mich verschiedenster Kniffe und konnte endlich beim Aufzählen preußischer und österreichischer Monarchen den gewünschen Erfolg einstellen. Zwei Uhr war schon lange an mir vorüber geschritten, als ich gerade wieder die dargebotene Hand unseres Souveräns ergreifen wollte, der plötzlich laut zu heulen anfing. Donner und Doria, ein Kaiser heult mitnichten, dachte ich so bei mir, bis ich merkte, daß dies nur Hasso, der Kettenhund des unseligen Herrn Zubrot, sein könne. Fluchend legte ich den Morgenmantel an und begab mich in die Küche, wo die vorbereiteten Schlafköder für solche Fälle in einem kleinen Extra-Kühlschrank lagerten. Es handelt sich dabei um ein selbst kreiertes Rezept, das schon bei Raubtierexpeditionen ins ferne Indien vortreffliche Wirksamkeit bewieß. Und auch dieses Mal konnte ich mich schon nach nur fünfzehn Minuten zufrieden wieder durch die Gärten der Nachbarschaft zurück schleichen, mit dem sicheren Gewissen, wieder einmal der Allgemeinheit einen Dienst erwießen zu haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zurück im Gassmann’schen Heim nagte nun der kleine Appetit, was mich auf die Idee brachte, noch eine Kleinigkeit zu mir zu nehmen. Also nahm ich mir den Braten vom Mittag zusammen mit einer guten Portion Bratkartoffeln mit ordentlich Zwiebeln aus dem Kühlfach und erwärmte dies in unserem neumodischen Mikrowellenherd, der auf wundersame Weise Dinge zu erhitzen vermochte, wie ich mit einigen Feldversuchen mit unterschiedlichstem Material schon in Erfahrung bringen konnte. Leider sind die Spuren dieser Versuche auf ewig auf der Innenseite des Gehäuses gebannt, was nur wieder einmal zeigt, welch Schund aus den Billiglohnländern geliefert wird, Potzdonner.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gesättigt und zufrieden begab ich mich nun erneut in Morpheus Arme. Zumindest war dies mein Vorsatz und ich war schon kurz vor der Ordensverleihung mit dem großen Verdienstkreuz am blauen Band als mich mein Eheweib zürnend des Schlafgemachs verwieß. Angeblich wohl, weil ich mich in einer gewissen Lautstärke mit schnarchenden Geräuschen bemerkbar gemacht hätte, was aber noch zu beweisen wäre, da ich keinen Laut vernahm und selig schlief. Doch half alles Lamentieren nichts, fand ich mich doch umgehend auf dem Cheselon wieder, eingehüllt in eine wärmende Wolldecke und betrachtete mir den völligen Mond. Die Wanduhr zeigte schon kurz vor halb vier, als sich die Zwiebeln der Bratkartoffeln bemerkbar machten. Zunächst unterstützten sie nur die wärmende Wirkung der Wolldecke, doch blieb es nicht dabei und ich musste mir schnell die Tageszeitung suchen, damit ich mich eines angemessenen Stuhlgangs befleißigen konnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurz nach viervierzig erwachte ich wieder, weil mir die Oberschenkel eingeschlafen waren. Humpelnd begab ich mich erneut zu meinem verwaisten Cheselon und hoffte nun auf endlich erquicklichen Shlaf. Und tatsächlich konnte ich die Ordensverleihung gerade hinter mich bringen, als mein geliebtes Eheweib mit dem lärmenden Staubsauger durch den Salon tobte. Auch lautes Zetern und manches Donnerwetter konnten sie nicht mehr von ihrem Tun abbringen, merkte ich nun doch auch, daß draußen bereits die Sonne am bewölkten Himmel stand. Donner und Doria, auch den Vollmond konnte ich noch höhnisch am Himmel lächeln sehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herrschaften, sei ich auch noch so müde, bin ich heute doch dabei, mir im Keller ein licht- und lärmsicheres Vollmondzimmer auszubauen. Solch eine Nacht wird mir diese blasse Scheibe nicht noch einmal zu bereiten wissen. Zum Donnerwetter aber auch, ich bin vorbereitet! Wenn ich nur wüßte, wie ich das Cheselon in den Keller bringen könnte ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem Sinne: Angenehme Nachtruhe!&lt;br /&gt;Ihr&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Albus Gassmann&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3816319221650284601-495036533455431250?l=exerzierplatz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://exerzierplatz.blogspot.com/feeds/495036533455431250/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3816319221650284601&amp;postID=495036533455431250' title='9 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3816319221650284601/posts/default/495036533455431250'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3816319221650284601/posts/default/495036533455431250'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://exerzierplatz.blogspot.com/2008/01/vollmond.html' title='Vollmond'/><author><name>Albus Gassmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04684794503335366362</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://www.imgbox.de/users/Gassman/GassmannAva100x100.jpg'/></author><thr:total>9</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3816319221650284601.post-3507516384916796844</id><published>2008-01-16T07:21:00.000+01:00</published><updated>2008-01-16T07:56:06.105+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Redliche Berichte'/><title type='text'>1000 Besucher!</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span&gt;Werte Herrschaften,&lt;br /&gt;heute ist es nun endlich soweit. Nach nur etwa vier Monaten, und der Zähler wurde erst etwa vier Wochen nach Start instaliert, konnten 1000 Besucher und potentielle Rekruten auf meinem Exerzierplatz verzeichnet werden. Ein eindeutiges Indiz, die Redlichkeit lebt wie eh und jeh.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bezeichnend jedoch ist, und daran werden wir noch zu arbeiten haben, daß von gut 78% der Stehsegler immer noch das unterlegene FenstersystemXP genutzt wird, wohingegen gute 17% mit dem überlegenen ApfelsystemX anschnur waren. 17% sind eine durchaus stattliche Zahl, die aber noch gesteigert werden kann. Merken Sie sich das.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie jeder weiß, beherbergt das Internetz in etwa 800 Heimseiten. Wenn wir davon ausgehen, daß nur etwa jeder hundertste Stehsegler eine solche Heimseite sein Eigen nennt, kommen wir auf etwa 80.000 Nutzer des Internetzes. Eine wahrhaft berauschende Zahl. Die 1000 Zugänge zum Exerzierplatz schlüsseln sich auf etwa zwanzig Zugänge pro Tag und schließlich 140 pro Woche auf. Nehmen wir eine Dunkelziffer x und einen Zufallsquotienten y, so kommen wir alles in allem auf etwa 35 Stammleser und nochmals annähernd 15 unentschlossenen Hallodris, die eher sporadisch vorbeischauen. Nun nehmen wir noch weitere 50 Stehsegler hinzu, die eher des Zufalls vorbei kamen. So ist der Exerzierplatz in etwa 100 Personen im Internetz bekannt. Das wären 0,5% aller Stehsegler weltweit, die Zugang auf das Internetz haben!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herrschaften, ich weiß, dies sind beeindruchende Zahlen, doch zeigen Sie auch auf, daß noch Potenzial zur Verbesserung besteht. Krempeln Sie die Ärmel hoch und helfen Sie mit, daß in diesem Jahr noch über 1% der Stehsegler diese Seite besuchen. Die Redlichkeit muß in die Welt hinausgetragen werden. Leisten auch Sie Ihren Beitrag!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Redlichst&lt;br /&gt;Ihr&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Albus Gassmann&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3816319221650284601-3507516384916796844?l=exerzierplatz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://exerzierplatz.blogspot.com/feeds/3507516384916796844/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3816319221650284601&amp;postID=3507516384916796844' title='8 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3816319221650284601/posts/default/3507516384916796844'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3816319221650284601/posts/default/3507516384916796844'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://exerzierplatz.blogspot.com/2008/01/1000-besucher.html' title='1000 Besucher!'/><author><name>Albus Gassmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04684794503335366362</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://www.imgbox.de/users/Gassman/GassmannAva100x100.jpg'/></author><thr:total>8</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3816319221650284601.post-2280472270445720919</id><published>2008-01-15T12:41:00.000+01:00</published><updated>2008-01-15T12:47:56.392+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Redliche Berichte'/><title type='text'>Hier bin ich wieder!</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Herrschaften,&lt;br /&gt;nachdem mir Ende des vergangenen Jahres die Redlichkeit zertifiziert wurde, überschlugen sich bei mir die Ereignisse. Natürlich wird sich jeder gefragt haben, wo sich, zum Donnerwetter, der Herr Gassmann wohl herumtreiben wird. Und zu Recht. War ich doch plötzlich und unerwartet absent. Die Erklärung für mein Fernbleiben indes, ist etwas diffizil, da man mir diesbezüglich Stillschweigen verordnete. Ich kann Ihnen nur so viel offenbaren, man holte mich wohl in geheimer Mission zum Kaiser!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gerade war ich zur inzwischen üblichen, spätabendlichen Razzia vor unserem Einkaufsmarkt, um jugendlichen Hallodris unrechtlich erworbene Alkoholika wieder zu entwenden, als mich plötzlich zwei in weiß gekleidete Herren mit Zwirbelbärten ansprachen und nach meiner Identität fragten. Natürlich wollte ich diese seltsamen Herrschaften selbst  erst einmal einer Untersuchung unterziehen und ..., nun, an dieser Stelle setzt mein Erinnerungsvermögen aus und lässt sich nur noch lückenhaft rekonstruieren. Das nächste, woran ich mich zu erinnern vermag, ist ein kleiner Raum mit vergitterten Fenstern, in dem ich auf einem Bett liege, mit Lederbändern fixiert, in dem sich zwei ebensolche weiße Herren über mich flüsternd unterhielten. Gesprächsfetzen wie „... ja, das muß er sein ...“, und „ ... endlich haben wir ihn ...“, konnte ich gerade noch entziffern, jedoch entzog sich die Bedeutung des Gesagten meinem Verständnis, sapperlot.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natürlich fing ich sofortigst an zu toben und verlangte meine umgehende Freilassung, was jedoch nur weitere Erinnerungslücken nach sich zog. Meine nächste Erinnerung fand in einem lichten Raum an einem kleinen Tisch statt, an dem mir gegenüber ein älterer weißer Herr saß und mir Fragen bezüglich seiner Majestät des Kaisers stellte. Ich fühlte mich seltsam beschwingt und friedlich und gab daher wahrheitsgemäße Antworten, wobei ich doch unterschwellig darauf achtete, daß ich keine Geheimnisse preisgab. Danach folgte wieder eine Phase Dunkelheit von unbestimmter Länge. Zwischendurch immer wieder weiße Herren in meinem Zimmer, die mir Nahrung brachten und mir seltsame Fragen stellten, ob ich denn immer noch auf den Kaiser warte und solch ähnliche.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich fing langsam an zu fürchten, dem hintertriebigen Sozenpack in die Hände gefallen zu sein. Potzdonner, von mir sollten sie nichts mehr erfahren! Mir schwante, die Oktoberrevolution sei auf Januar vertagt worden, doch hatte ich keinen Handlungsspielraum, um etwas dagegen zu unternehmen, hinderten mich noch immer die straff gespannten Lederriemen daran. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Doch kam es ganz anders, denn ich es hätte erwarten können. Eines schönen Morgens, als mir gerade das Frühstück gebracht wurde, erhaschte ich einen kurzen Blick auf den Flur vor meinem Zimmer und wurde doch tatsächlich der ehrenwerten Herrn Konteradmirals von Klotz angesichtig, wie er freundschaftlich flachsend zwischen zwei weißen Herren lief und eine ärmelbindende Weste trug. Offenbar befand er sich auf den Weg zu einer Übungseinheit von waffenloser Selbstverteidigung und ließ sich ob seiner schieren Überlegenheit die Hände binden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie Schuppen fiel es mir von den Augen! Ich befand mich offenbar in den Händen der Schergen des Kaisers und sollte auf meine Integrität und Geheimhaltung hin geprüft werden. Wenn der Kaiser dereinst wiederkehrt, muß er wissen, auf wen er sich noch verlassen kann, sapperlot. In der folgenden Woche gab ich mich von nun an leutselig und ahnungslos, mit dem Erfolg, daß ich kurzerhand wieder vor einem weißen Herren mit Zwirbelbart stand, der mir freundlich zusicherte, daß ich nun wieder nach Hause gehen dürfe. Der Hinweis, daß ich nun als geheilt gelten würde, konnte nur bedeuten, daß man auf meine Verschwiegenheit weiterhin Wert legte und daß man mir mit Bestimmtheit in Kürze Aufgaben zukommen lassen wolle, da ich mich gelegentlich noch mal melden solle.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heureka, Herrschaften, es kann nun nicht mehr lange dauern, bis der ... ähh, Sie wissen schon wer, wieder triumphalen Einmarsch halten wird. Halten Sie sich bereit!&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Und sollte ich mal wieder länger fehlen, können Sie sich nun denken, wo ich mich aufhalte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Redlichst&lt;br /&gt;Ihr&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Albus Gassmann&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3816319221650284601-2280472270445720919?l=exerzierplatz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://exerzierplatz.blogspot.com/feeds/2280472270445720919/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3816319221650284601&amp;postID=2280472270445720919' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3816319221650284601/posts/default/2280472270445720919'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3816319221650284601/posts/default/2280472270445720919'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://exerzierplatz.blogspot.com/2008/01/hier-bin-ich-wieder.html' title='Hier bin ich wieder!'/><author><name>Albus Gassmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04684794503335366362</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://www.imgbox.de/users/Gassman/GassmannAva100x100.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3816319221650284601.post-805214320565532236</id><published>2008-01-14T12:18:00.000+01:00</published><updated>2008-01-15T20:58:34.440+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Umfragen'/><title type='text'>Monatsumfrage Januar 08</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span&gt;Zum Donnerwetter, Herrschaften,&lt;br /&gt;die Teilnahme an der letzten Umfrage, ob Sie denn fleißig seien, spottet dem Ergebnis. Etwa 66% gaben vor, fleißig zu sein oder doch zumindest meistens. An und für sich ist dies eine hervorragende Zahl, wären es nicht nur zwölf Teilnehmer (in Zahlen: 12) an dieser Umfrage gewesen. Potzblitz und Donnerschlag! So kann es mit Ihnen nicht weitergehen, Sie faules Pack. Der redliche Herr zeichnet sich durch Fleiß aus. Also nehmen Sie sich ein Herz und nehmen an der neuen Umfrage rege Teil. Das Thema diesen Monats lautet:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#330099;"&gt;Welche Regierungsform ist von Ihrem Standpunkt aus die erstrebenswerteste?&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Überlegen Sie sich gut, welche Antwort Sie geben, es könnte sich einmal als wichtig erweisen, wo Sie Ihr Kreuzchen setzten, also wählen Sie mit Bedacht. Wohlan, auf an die Arbeit. Wie immer haben Sie Zeit bis Monatsende, sapperlot. Also, kräftig in die Hände gespuckt!&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Mit redlichstem Gruße&lt;br /&gt;Ihr&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Albus Gassmann&lt;/div&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3816319221650284601-805214320565532236?l=exerzierplatz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://exerzierplatz.blogspot.com/feeds/805214320565532236/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3816319221650284601&amp;postID=805214320565532236' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3816319221650284601/posts/default/805214320565532236'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3816319221650284601/posts/default/805214320565532236'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://exerzierplatz.blogspot.com/2008/01/monatsumfrage-januar-08.html' title='Monatsumfrage Januar 08'/><author><name>Albus Gassmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04684794503335366362</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://www.imgbox.de/users/Gassman/GassmannAva100x100.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3816319221650284601.post-7120163834103038753</id><published>2007-12-21T09:18:00.000+01:00</published><updated>2007-12-21T12:44:16.796+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Meine Redlichkeit'/><title type='text'>Redlichkeit zertifiziert</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span&gt;Herrschaften,&lt;br /&gt;was länge währt, wird endlich gut. Wie sich alle bestimmt noch erinnern, habe ich erst kürzlich die Zertifizierung der Redlichkeit meines Exerzierplatzes beantragt. &lt;a href="http://exerzierplatz.blogspot.com/2007/09/redlichkeit-zertifizieren.html"&gt;Zur Erinnerung&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natürlich hatte ich das Ergebnis schon einen Tag später vorliegen, doch dauerte die Lieferung der &lt;a href="http://www.redlichkeit-anschnur.org/plaketten/pruef_0x20.jpg"&gt;Plakette&lt;/a&gt; selbst etwas länger, wie man mir glaubhaft versicherte. Niemand geringerer als der Baron von Friedel höchst selbigst ließ dies edle Teil von einem Bambara Häuptling im tiefsten Kongo fertigen, da nur dort das edle Gehölz zu wachsen pflegt, das den Ansprüchen einer solch ehrwürdigen Instutition, wie der Redlichkeit-Anschnur, für eine Plakette dieser Tragweite gerecht zu werden gereicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leider mußte der Sohn des Häuptlings auf seinem 700 Kilometer reichenden Fußmarsch zur nächsten Poststelle den ein oder anderen Umweg auf sich nehmen, da sein Weg durch feindliches Stammesterritorium führte. Mitte November erreichte der Bub dann in akzeptablem Tempo die Poststelle von Mbandaka wo er die Plakette dem eigens dafür bestochenen Postbeamten überreichte. So war sichergestellt, daß die Plakette ohne weitere Umwege mit einer Kamelkarawane bis nach Casablanca gelangte, wo man sie Anfang Dezember mit der Luftpost nach Deutschland beförderte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und schon ist sie hier. Sie können sich kaum vorstellen, welch erhebliches Gefühl dies war, die auf Hochglanz polierte Plakette auszupacken und auf direktem Wege an exponierter Stelle anzubringen. Welch prächtiges, vorzeitiges Weihnachtspräsent. Ich bin dem Herrn von Friedel für seinen selbstlosen Einsatz zu tiefstem Dank verpflichtet. Fürderhin wird diese Ehrenbezeichnung am Brettende für jeden Besucher ersichtlich sein und strahlend von meiner Redlichkeit kund tun.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herrschaften, Sie dürfen mich nun beglückwünschen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit überaus beglücktem Gruße&lt;br /&gt;Ihr&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Albus Gassmann&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3816319221650284601-7120163834103038753?l=exerzierplatz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='related' href='http://www.redlichkeit-anschnur.org/plaketten/pruef_0x20.jpg' title='Redlichkeit zertifiziert'/><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://exerzierplatz.blogspot.com/feeds/7120163834103038753/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3816319221650284601&amp;postID=7120163834103038753' title='12 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3816319221650284601/posts/default/7120163834103038753'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3816319221650284601/posts/default/7120163834103038753'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://exerzierplatz.blogspot.com/2007/12/redlichkeit-zertifiziert.html' title='Redlichkeit zertifiziert'/><author><name>Albus Gassmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04684794503335366362</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://www.imgbox.de/users/Gassman/GassmannAva100x100.jpg'/></author><thr:total>12</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3816319221650284601.post-7797947524780363215</id><published>2007-12-20T07:21:00.000+01:00</published><updated>2007-12-20T07:22:53.857+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Redliche Berichte'/><title type='text'>Schuhwerk</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Potztausend Herrschaften,&lt;br /&gt;dieser Tage ging mein bevorzugtes Paar Stiefel den Weg allen zeitlichen und ließ mich schon nach nur acht lächerlichen Jahren schmählich im Stich. Verflixt und zugenäht, das Schuhmacherhandwerk ist auch nicht mehr das, was es früher einmal war. Zu Kaisers Zeiten wären solch Billigmanufakturen auf schnellstem Wege wieder entfernt worden, doch unter dem Regime des Sozenpacks heutiger Tage muß man letztendlich solche Schlampereien demütig hinnehmen, sapperlot.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So sah ich mich denn gezwungen, meinem Stammschuhmacher, dem Herrn Hartmut Freierlicher, einen Besuch abzustatten. Zu meinem Entsetzen befand sich an der gewohnten Stelle des Schuhmachergeschäftes Freierlicher einer dieser neumodischen Händieläden mit blinkender Warenauslage, die nach längerem Hinsehen Hirntumore erzeugen soll. Erst kürzlich erfuhr ich von einem Herren fortgeschrittenen Alters, der neben solch einem Blitzgewitterladen lebte und an ausufernder Vergesslichkeit litt. Da kann man wieder sehen, welch schädlichen Müll diese Händiebetreiber in unsere Zivilisation laden. Ja, und nun, wie auch immer, der Schuhladen war nicht an gewohnter Stelle, was mir zunächst einen Stich versetzte und mich unschlüssig werden ließ. Doch ließ ich mich von dem Geblitze nicht lange beeindrucken und schüttelte beherzt den Geschäftsleiter, einen unrasierten Jüngling von bestimmt nicht einmal dreißig Jahren in Rollkragenpullover, um zu erfahren, was er mit dem armen Herrn Feierlicher angestellt habe, um seinen mit Elektronik-Kontaminat angereicherten Ramschladen hier eröffnen zu können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu meinem Bedauern erfuhr ich, daß der Herr Feierlicher vor etwa acht Jahren im rüstigen Alter von gerade einmal 94 seinen Laden schloß, um sich in den Ruhestand zu begeben. Und was wird nun aus mir?! Potzdonner! Nachdem ich dem jungen Hallodri mal ordentlich die Meinung gestoßen hatte, machte ich mich auf die Suche nach einer intakten Telefonzelle, um im Branchenfernsprechbuch die Nummer eines anderen Schuhmachers ausfindig zu machen. Es war schon fast keine Überraschung mehr, daß ich einer solchigen nicht angesichtig wurde. Überhaupt, fiel mir auf, daß die neumodischen Telefonzellen gar keine Zellen mehr besitzen und nur noch aus einem häßlichem Stumpf bestehen, der, wenn man Glück hat, einen Telefonhörer und ein so genanntes Wählfeld hat. Würden nicht alle gleich unfertig aussehen, käme ich zur Annahme, daß die Zellen von jugendlichen Kriminellen aus Langeweile entwendet wurden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf der Suche nach eben solcher Zelle kam ich schließlich an einem dieser modernen Schuhverkaufsladen, Weichmann hieß er, glaube ich, vorbei und begab mich kurz entschlossen dort hin, hatte ich schließlich und letztendlich fast nichts mehr zu verlieren. Nachdem ich dort geschlagene fünf Minuten im Eingangsbereich stand, ohne, dass sich jemand um mich gekümmert hätte, rief ich ärgerlich nach einer Bedienung. Doch erst, als ich mit dem Stock eine Auslage umstieß, kam eine frech blickende Göre daher und fragte mich schnippisch, was das den solle. Da ich nach dem bisher erlebten nur noch ein paar Stiefel erwerben wollte, überging ich das respektlose Gemeckere dieses Luders und erkundigte mich nach einem erstklassigen Paar Knobelbecher mit Eisenbeschlagener Sohle.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herrschaften, lassen Sie es sich gesagt sein, daß ich selten eines dümmlicheren Gesichtsausdrucks gewahr wurde. Und dann meinte das Gör doch tatsächlich, ich solle besser in einen Spielwarenhandel mein Glück versuchen und wollte schon wieder abrauschen, Potzblitz. Das Umstoßen einer weiteren Auslage ließ sie jedoch zügigst von diesem Vorhaben wieder ablassen und ich unterstrich abermals die Forderung nach den Knobelbechern, indem ich begann eine dritte Auslage anzustoßen. Nun zeigte das freche Ding erstmals einen Anflug von Dienstbereitschaft und sagte, sie wolle mal nachsehen, was sie tun könne. Und tatsächlich tauchte sie nach nur einer Minute wieder mit einem Würfelbecher in der Hand auf und wollte ihn mir freudestrahlend überreichen. Zum Donnerwetter aber auch, zürnend verließ ich diesen abschreckend unfreundlichen Laden und ließ klirrend die Türe hinter mir zufahren. Dies war für einen Tag mehr als genug, so fuhr ich unverrichteter Dinge ohne Marschstiefel im Gepäck mit dem öffentlichen Bus wieder in Richtung Zuhause. Zumindest war dort ein kleiner Lümmel mit einem laut plärrenden Eipott in den Ohren, an dem ich mein Gemüt etwas abkühlen konnte, was mich schließlich wieder etwas milder stimmte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herrschaften, noch immer etwas außer mir, frage ich mich, ob eventuell von Ihnen wer noch die Adresse eines vortrefflichen Schuhmachers kennt, die er mir zukommen lassen könnte. Ich würde mich natürlich erkenntlich zeigen. Bis dahin werde ich wohl oder übel mein bis dato unbenütztes Paar Ersatzstiefel nutzen müssen, die mir wohlweislich bisher in der Hinterhand hielt. Man weiß ja schließlich nie, wann man sie einmal brauchen könnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem Sinne mit redlichem Gruße&lt;br /&gt;Ihr&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Albus Gassmann&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3816319221650284601-7797947524780363215?l=exerzierplatz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://exerzierplatz.blogspot.com/feeds/7797947524780363215/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3816319221650284601&amp;postID=7797947524780363215' title='9 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3816319221650284601/posts/default/7797947524780363215'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3816319221650284601/posts/default/7797947524780363215'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://exerzierplatz.blogspot.com/2007/12/schuhwerk.html' title='Schuhwerk'/><author><name>Albus Gassmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04684794503335366362</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://www.imgbox.de/users/Gassman/GassmannAva100x100.jpg'/></author><thr:total>9</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3816319221650284601.post-8810590692322936390</id><published>2007-12-14T08:40:00.000+01:00</published><updated>2008-01-18T15:11:07.349+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Redliche Berichte'/><title type='text'>Erbauliches Liedgut</title><content type='html'>&lt;span&gt;Herrschaften,&lt;br /&gt;heute möchte ich Sie einmal an einer äußerst erbaulichen Darbietung redlichstem Liedgutes teilhaben lassen. Hierzu nutze ich erstmals modernste technische Errungenschaften, um Ihnen besagtes in Ton und Bild näher bringen zu können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lehnen Sie sich zurück und genießen Sie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="425" height="355"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/To98YkJncAU&amp;amp;rel=1"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="wmode" value="transparent"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/To98YkJncAU&amp;amp;rel=1" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ach, gäbe es doch nur mehr solcher Ausnahmekünstler. Ich bin noch immer berauscht von der Reinheit der Klänge und der Erhabenheit des Textes. Heureka!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit musikalischem Gruße&lt;br /&gt;Ihr&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Albus Gassmann&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3816319221650284601-8810590692322936390?l=exerzierplatz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='related' href='http://de.youtube.com/watch?v=To98YkJncAU' title='Erbauliches Liedgut'/><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://exerzierplatz.blogspot.com/feeds/8810590692322936390/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3816319221650284601&amp;postID=8810590692322936390' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3816319221650284601/posts/default/8810590692322936390'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3816319221650284601/posts/default/8810590692322936390'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://exerzierplatz.blogspot.com/2007/12/erbauliches-liedgut.html' title='Erbauliches Liedgut'/><author><name>Albus Gassmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04684794503335366362</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://www.imgbox.de/users/Gassman/GassmannAva100x100.jpg'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3816319221650284601.post-679226161513016645</id><published>2007-12-12T14:48:00.000+01:00</published><updated>2007-12-13T07:58:59.878+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Redliche Berichte'/><title type='text'>Sozennest ausfindig gemacht</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span&gt;Feurio, Herrschaften,&lt;br /&gt;auf einer meiner üblichen Streifen durch das Internetz wurde ich dieser Tage einer infernalischen Heimseite angesichtig. Man stelle sich vor, dort gehen Sozen der linkesten Sorte ein und aus, als sei es das normalste auf der Welt. Fast meinte ich schon, den absenten Herrn Igne-Rivus dort zu spüren, doch muß ich mich darion wohl geirrt haben, sapperlot.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sehen Sie selbst an &lt;a href="http://links-im-sueden.blogspot.com/"&gt;dieser Stelle&lt;/a&gt;. Doch nehmen Sie sich in Acht, wenn Sie schwache Nerven Ihr Eigen nennen. Dort wird gelinkselt, als handle es sich dabei um etwas schönes und erhabenes. Dabei ist es umstürzlerischer Abschaum, der dort offen zur Schau gestellt wird, zum Donnerwetter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Umgehend müssen diese Herrschaften, oder ich sollte besser sagen diese Hallodris, unter staatliche Aufsicht gebracht werden, bevor sie einen roten Dezember inszenieren können. Ich sehe Gafahr in Verzug und fürchte aufs ärgste um das Abendland.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Steht auf, Ihr Kaisertreuen. Haltet Stellung vor der Sozenflut und bewahrt dem Kaiser, was des Kaisers ist, Potzblitz&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem Sinne wünsche ich noch eine beschauliche Adventszeit.&lt;br /&gt;Ihr&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Albus Gassmann&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3816319221650284601-679226161513016645?l=exerzierplatz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='related' href='http://links-im-sueden.blogspot.com/' title='Sozennest ausfindig gemacht'/><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://exerzierplatz.blogspot.com/feeds/679226161513016645/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3816319221650284601&amp;postID=679226161513016645' title='11 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3816319221650284601/posts/default/679226161513016645'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3816319221650284601/posts/default/679226161513016645'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://exerzierplatz.blogspot.com/2007/12/sozennest-ausfindig-gemacht.html' title='Sozennest ausfindig gemacht'/><author><name>Albus Gassmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04684794503335366362</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://www.imgbox.de/users/Gassman/GassmannAva100x100.jpg'/></author><thr:total>11</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3816319221650284601.post-247095266908774979</id><published>2007-12-04T07:43:00.000+01:00</published><updated>2007-12-04T09:15:26.687+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Umfragen'/><title type='text'>Monatsumfrage Dezember</title><content type='html'>Herrschaften,&lt;br /&gt;wie Sie sicher schon befürchtet haben, ist es Zeit für eine neue Umfrage. Ich mußte feststellen, daß die letzte sich keiner erbaulichen Teilnahme erfreute, zum Donnerwetter. Faules Pack, sind Sie nicht einmal mehr in der Lage, ein redliches Kreuzchen zu setzen? Das soll sich ändern, sapperlot.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch zunächst zur Auswertung der Monatsumfrage November:&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Welchem Spaß frönten Sie zu "Hallo Wien"? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Ich jagte seltsam gekleidete Unholde: 2 Stimmen = 16% &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Ich schoß mit dem Luftgewehr Kürbisfratzen ab: 3 Stimmen = 25% &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Was bitte schön ist "Hallo Wien"?: 1 Stimme = 8% &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Ich zeigte jeden an, der bei mir an der Haustüre bettelte: 6 Stimmen = 50%&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Wie man nur unschwer erkennen kann, belustigten sich die Hälfte der Teilnehmer mit erbaulichen Anzeigen, die einem immer wieder das gute Gefühl vermitteln, der Gesellschaft einen Dienst erwiesen zu haben, sehr löblich, Herrschaften. Immerhin ein Viertel sorgte dafür, daß man ohne von dümmlich grinsenden Kürbisgesichtern belästigt zu werden, durch die Straßen gehen konnte. Vortrefflich!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch kommen wir nun zur neuen Aufgabe für den Monat Dezember. Folgendes möchte ich von Ihnen wissen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:130%;color:#330099;"&gt;Sind Sie ein fleißiger Mensch?&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Frage stellte sich mir, als ich sehen mußte, wie überaus faul und träge die Beteiligung an der vergangenen Umfrage war. Ich fürchte, daß sich diesmal Abgründe auftun werden, Potzblitz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herrschaften, Sie haben wie immer bis zum Monatsletzten 00:00 Uhr Zeit. Fassen Sie sich ein Herz, spitzen Sie den Bleistift frisch an, waschen Sie sich die Finger und beweisen Sie, daß unsere Gesellschaft nicht nur aus Taugenichtsen und Faulpelzen besteht.&lt;br /&gt;Stehen Sie gefälligst auf!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit fleißigem Gruße&lt;br /&gt;Ihr&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Albus Gassmann&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3816319221650284601-247095266908774979?l=exerzierplatz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://exerzierplatz.blogspot.com/feeds/247095266908774979/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3816319221650284601&amp;postID=247095266908774979' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3816319221650284601/posts/default/247095266908774979'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3816319221650284601/posts/default/247095266908774979'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://exerzierplatz.blogspot.com/2007/12/monatsumfrage-dezember_04.html' title='Monatsumfrage Dezember'/><author><name>Albus Gassmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04684794503335366362</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://www.imgbox.de/users/Gassman/GassmannAva100x100.jpg'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3816319221650284601.post-7554865259584770559</id><published>2007-11-30T08:04:00.000+01:00</published><updated>2007-11-30T08:07:36.848+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Redliche Berichte'/><title type='text'>Leserbrief</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Herrschaften,&lt;br /&gt;Am gestrigen Tage erreichte mich folgender Leserbrief einer Verehrerin meiner Heimseite:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="color:#999999;"&gt;„&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="color:#666666;"&gt;&lt;span style="color:#999999;"&gt;Fr. Mausi Liebherzl hat gesagt...&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;Wann schreibens denn mal wieder, Herr Grasmann? Sie sind ja so süß wenn Sie schreiben.&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="color:#666666;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="color:#666666;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="color:#666666;"&gt;Kussili,&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="color:#666666;"&gt;deine Mausi”&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Werte Frau Liebherzl,&lt;br /&gt;Hierzu sei zunächst gesagt, daß mein Name Gassmann lautet - Gassmann mit zwei “s” und ohne “r” - nehmen Sie das gefälligst zur Kenntnis, sapperlot. Und „süß“ bin ich zum Donnerwetter auch nicht, was stellen Sie sich da nur vor? Potzblitz und Ungewitter aber auch!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch nun zu Ihrer eigentlichen Frage. Seit meiner erfolgreichen Bekämpfung der Müllkriminalität in meiner Straße letztens, konnte ich kaum noch meinen Posten am Dachfenster verlassen, da sich seither offensichtlich die Müllmafia gegen mich verschworen hat, Potzdonner. Mein Vorgarten gleicht einer Müllkippe, da ständig in der Dunkelheit vermummte Halodries auftauchen und Ihren Unrat dort entsorgen. Leider sind diese Unholde in der Dunkelheit kaum zu indendifizieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erschwerend hinzu kommt, daß der Unhold Zubrot seit meiner Enthüllung seines schändlichen Lebenswandels täglich mehrfach an meinem Haus vorbei exerziert und dabei ständigst seinen Mantel öffnet und mir seine Blöße demonstriert. Sie können sich kaum vorstellen, zu welch Bindehaut reizender Pein dies bei mir hernach führt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Offenbar sind diese Anschläge von organisierter Natur, da jedwedes Gesuch um Hilfe bei den Behörden nicht erhört wurde, da derzeit alle Kräfte offensichtlich anderweitig gebunden sind. Aussagen wie „Jetzt nicht, Herr Gassmann“ oder „Wir haben auch noch anderes zu tun, Herr Gassmann“ sind bei unserer Polizeidienststelle momentan die Regel. Mir schwant, dass andernortens Ablenkungsmanöver inszeniert werden, um die Ordnungskräfte zu binden, Potztausend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch wäre ich nicht der Feldjäger, der ich bin, wenn ich mir nicht selbigst zu helfen wüsste. Zunächst rüstete ich meine Armierung durch ein mit Zielfernrohr bestücktes Hochdruckluftgewehr mit 20-schüssigem Magazin auf und brachte im Vorgarten eine Flutlichtanlage mit Bewegungsmelder an. Heureka, wenn sich des Abends auch nur jemand meinem Grundstück zu nähern sucht, taucht diese die Umgebung meines Hauses in eine sonnenhelle Lichterflut. Einen Strahler richtete ich eigens ins Schlafzimmerfenster dieser unkeuschen Jugendbande von Nummer fünf; mit Sicherheit darf ich annehmen, das diese Sittenstrolche an diesem unsauberen Treiben beteiligt sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erste Erfolge stellten sich natürlich umgehend ein. Da jeder Passant prophylaktisch eine vor den Latz geballert bekam, vorsorglich auch auf der gegenüber liegenden Straßenseite, wurde schon seit über einer Woche nicht einmal mehr ein Papierkügelchen in meinen Vorgarten drapiert. Ich bin sicher, den Angriffgeist dieser Schurken gebrochen zu haben, seit meinem Meisterschuß von vergangenem Wochenende, als ich einem Bierdosen werfenden Mafiosi auf dreißig Meter das Wurfobjekt aus der Hand schoß. Ich werde nun noch den zweiten Tausenderpack Munition aufbrauchen, bevor ich die Überwachung meines Domizils etwas auflockern kann, doch bin ich guter Dinge, die Lage wieder im Griffe zu haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Problem Zubrot ließ sich übrigens vorgestern beseitigen, als ich im genau richtigen Moment auf das Ende seines „Johannes“ schoß. Den Schuß soll mir mal einer nachmachen, Feurio! Dieser Schmierentyp wird sich nicht nochmals vor meinem Anwesen entblößen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie sehen also, werte Frau Liebherzl, dass ich dieser Tage Prioritäten setzen mußte und meine löbliche Heimseite etwas vernachlässigte. Nun werde ich noch ein Packet Anzeigen erstellen, nur um Sicher zu gehen, und gedenke, daß es hernach wieder etwas ruhiger wird bei Gassmanns.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem Sinne, redlichst&lt;br /&gt;Ihr&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Albus Gassmann&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3816319221650284601-7554865259584770559?l=exerzierplatz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://exerzierplatz.blogspot.com/feeds/7554865259584770559/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3816319221650284601&amp;postID=7554865259584770559' title='7 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3816319221650284601/posts/default/7554865259584770559'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3816319221650284601/posts/default/7554865259584770559'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://exerzierplatz.blogspot.com/2007/11/leserbrief.html' title='Leserbrief'/><author><name>Albus Gassmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04684794503335366362</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://www.imgbox.de/users/Gassman/GassmannAva100x100.jpg'/></author><thr:total>7</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3816319221650284601.post-6156825130992253599</id><published>2007-11-12T16:16:00.000+01:00</published><updated>2007-11-13T11:48:27.457+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Redlichisierungen'/><title type='text'>Redliche Nachbarschaftshilfe</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Herrschaften,&lt;br /&gt;es ist mir ein Anliegen, in meiner Nachbarschaft für Recht und Ordnung zu sorgen, damit zumindest mein Umfeld in redlichem Licht erstrahle. Zu diesem Zwecke habe ich schon vor Zeiten mit der Nachbarschaftswache (zu neudeutsch „Näiborwotsch“) begonnen, um über die Mitbewohner meiner schönen Straße zu wachen. Und nicht ohne Stolz kann ich verzeichnen, daß Bettler, Hausierer und jugendliche Rumtreiber unsere Gegend seit langem meiden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So saß ich auch dieser Tage wieder mit Feldstecher, Fotoapparat und Luftgewehr bewaffnet früh abends am Dachfenster, als ich gewahr wurde, wie die Müllkriminalität in unserer Straße Einzug hielt, sapperlot. Schräg gegenüber, in der Nummer fünf, wo vergangenes Jahr erst dieses junge Pärchen einzog, die glaube ich bestimmt noch nicht einmal verheiratet sind – sie müssen sich vorstellen, daß dort ständig das Haus mit jungen Leuten voll ist und Musik und Gelächter zu hören sind, nicht auszudenken, was die dort alles treiben, und das fast vor meiner Haustüre und letztens kam sogar ein weiteres Pärchen zu Besuch und man konnte gar nichts mehr hören, noch nicht einmal mehr Licht war in den Fenstern zu sehen, Sodom und Gomorrah, sage ich! – oh, Verzeihung, wo war ich stehen geblieben? Ach ja, also, der Junge Mann von Nummer fünf brachte gerade den Müll zur Tonne und ich mußte doch rein zufällig bemerken, wie unten am Boden der Mülltüte ein Marmeladenglas hervorlukte. Potzblitz, das weiß doch jedes Kind, daß Glas nicht in den Hausmüll gehört. Sofort machte ich mir einen Vermerk im Wachbuch, dem musste natürlich nachgegangen werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Schutze der dunklen Nacht machte ich mich dann, vorsorglich in schwarze Kleidung gewandet, auf den Weg zur Nachbarschaftsstreife und nahm mir natürlich zuallererst die Tonne dieser Hallodris zu Gemüte. Nicht nur das Marmeladenglas kam dabei zu Tage, nein, es waren auch noch eine leere Weichspülerflasche und eine eigentlich noch recht gut erhaltene Teetasse, der lediglich ein winzig kleines Eckchen am Rand fehlte, darin. Zur Gemahnung dieses Gesindels und natürlich auch um unseren Hausmüll sauber zu halten, legte ich die Sachen gut sichtbar für alle vor die Haustüre dieses feinen Pärchens.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da ich nun schon einmal dabei war, überprüfte ich gleich die Tonnen der weiteren Nachbarschaft, denn, wenn nötig, muß man diese Herrschaften auch gelegentlich vor sich selbst beschützen. Gott im Himmel, was ich alles aus den Tonnen fischen musste. Praktisch in jedem Haus musste ich Dinge wie Milchflaschen, Plastikverpackungen, Zeitungen, private Post und sogar Batterien vor die Haustüren stellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oft war es auch äußerst interessant und aufschlußreich, was dieser Nachbarschaftspöbel so alles wegwirft. So waren bei den Grieselbachs in Nummer 17 gleich zwei amtsgerichtliche Mahnungen wegen Zahlungsverzuges im Müll. So kommt also heraus, wie sich diese neureichen Personen Ihre neue, viel gepriesene Einrichtung aus Mahagoniholz leisten konnten. Pah, Blendervolk! Gut sichtbar drapierte ich die beiden Schreiben am Gartenzaun dieser Snobs.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Daß ich bei dem Junggesellen, Herrn Zubrot aus der Nummer 22, zerfledderte Promoheftchen fand, wunderte mich indes nicht einen Augenblick lang. Schon lange vermutete ich, daß er nur ein kleiner Perversling sein könne. Das Beweismaterial requirierte ich vorsorglich, damit keine unbedarften Augen Anstoß daran nehmen konnten und warf dem Sittenstrolchen eine anonyme Nachricht in den Briefkasten, daß Anzeige gegen ihn erstattet wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als ich mit meiner nachbarschaftlichen Erhebung fertig war, im Osten war schon der erste Lichtschimmer am Horizont zu erkennen, konnte ich mich auf dem Weg nach Hause an meinem nächtlichen Werk erbauen. Überall war Müll vor den Haustüren gut sichtbar für jedermann aufgeschichtet. Nur an meinem Haus, das wieder einmal als strahlendes Beispiel gelten durfte, war alles in sauberstem Zustand. Sollten sich diese Herrschaften ruhig den Kopf darüber zerbrechen, wer ihnen da den Spiegel vors Gesicht hielt, mir konnte man indes nichts vorwerfen, da ich immer gewissenhaft meinen Müll zu trennen pflege.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vorsorglich, damit meine erzieherische Maßnahme auch fruchten sollte, zeigte ich alle Müllsünder noch unter Hinzugabe von Beweisfotos bei der Gemeindeverwaltung an. Wie jeder weiß, haben saftige Busgelder läuternde Wirkung. Mit dem äußerst guten Gefühl, daß ich meiner Nachbarschaft wieder einmal zu mehr Redlichkeit verholfen habe, legte ich mich dann zur Ruhe, um den Schlaf des Gerechten zu führen. Nachts ist dies ja kaum mehr möglich, wegen des unsäglichen Lärms von den jungen Leuten aus der Nummer fünf, zum Donnerwetter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trennen Sie Ihren Müll, Herrschaften! Redlichkeit beginnt schon vor Ihrer Haustüre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stets redlichst&lt;br /&gt;Ihr&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Albus Gassmann&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3816319221650284601-6156825130992253599?l=exerzierplatz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://exerzierplatz.blogspot.com/feeds/6156825130992253599/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3816319221650284601&amp;postID=6156825130992253599' title='10 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3816319221650284601/posts/default/6156825130992253599'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3816319221650284601/posts/default/6156825130992253599'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://exerzierplatz.blogspot.com/2007/11/redliche-nachbarschaftshilfe.html' title='Redliche Nachbarschaftshilfe'/><author><name>Albus Gassmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04684794503335366362</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://www.imgbox.de/users/Gassman/GassmannAva100x100.jpg'/></author><thr:total>10</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3816319221650284601.post-1003032642565021307</id><published>2007-11-06T12:32:00.000+01:00</published><updated>2007-11-06T14:43:41.228+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Redlichisierungen'/><title type='text'>Dem Himmel so nahe</title><content type='html'>Herrschaften,&lt;br /&gt;vergangenen Sonntag befand ich mich gerade auf dem Kirchgang als ich im Kirchgarten hinter einem Gebüsch zweier ungezogener Bengel gewahr wurde, die ganz offensichtlich mit Verbotenem beschäftigt waren. Warum sonst sollten die Lauser auch hinter einem Gebüsch kauern? Da es schließlich meine Aufgabe ist dem Verruch nachzugehen, pirschte ich mich unbemerkt von hinten an die beiden Hallodris heran und schnappte sie mit einem lauten „Hah!“ am Schlafittchen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natürlich versuchten die beiden umgehend zu türmen, doch hielt ich Sie unerbittlich mit eiserner Faust fest und wurde sofort am Geruch gewahr, was hier von statten fand. Die beiden Strolche waren mir schon seit langem als Ministranten bekannt, doch war es mir bisher nie möglich, sie eines Vergehens zu überführen. Doch wusste ich, daß es nur eine Frage der Zeit sein würde, bis ich sie bei einer Untat ertappen würde, liegt das Hallodritum der Jugend doch im Blute, egal ob bei der Kirche involviert oder nicht, sapperlot. Und heute am Tag des Herrn war es endlich soweit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit geübtem Griff drehte ich die beiden kopfüber und schüttelte den Tascheninhalt auf den Boden. Wie erwartet landeten neben dem Gesangsbuch Streichhölzer, Tabakwaren, etwas Kleingeld und beim einen sogar eine aufgerollte Wurstpelle. Was die Lausbuben von Heute aber auch alles in der Tasche haben, unglaublich. Unsereins hatte früher stets eine Hand voll Steine für die Schleuder und ein paar Murmeln in der Hosentasche, sonntags vielleicht noch eine Brotkrumme. Von solch frevelhaftem Zeugs kein Gedanke, Potzblitz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun, es kam, wie es in solchen Fällen kommen mußte. Ich requirierte das Räucherwerk, sparte dabei nicht mit gut gemeinten Ratschlägen und handfesten Maulschellen und gab zuletzt Gesangsbücher, Kleingeld und Wurstpelle zurück. Der Herr Pfarrer durfte sich diesen Sonntag indes daran erfreuen, daß zwei seiner Meßdiener mit gar engelsgleichen roten Bäckchen gesegnet waren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich werde es mir in Zukunft zur Pflicht machen müssen, schon eine Stunde vor Meßbeginn, die liederlichen Ministranten einer eingehenden Untersuchung zu unterziehen. Man kann ja schließlich erwarten, daß zumindest in der Kirche brave Leute zugegen sind. Vor allem um den Altar herum. Ich bin mir sicher, daß mir diese Initiative später einmal gedankt werden wird, führe ich doch diese Buben auf den rechten Weg.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diesen Sonntag war ich beim Frühschoppen besonders gut gelaunt und genoß den sonnigen Herbst, an einer erbaulichen Cabana paffend, in dem sicheren Bewußtsein, dem Himmel wieder ein gut Stück näher gekommen zu sein. Herrschaften, was ist es schön, seinen Mitmenschen Gutes zu tun. Nehmen Sie sich an mir ein Beispiel!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit rechtschaffenem Gruße&lt;br /&gt;Ihr&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Albus Gassmann&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3816319221650284601-1003032642565021307?l=exerzierplatz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://exerzierplatz.blogspot.com/feeds/1003032642565021307/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3816319221650284601&amp;postID=1003032642565021307' title='10 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3816319221650284601/posts/default/1003032642565021307'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3816319221650284601/posts/default/1003032642565021307'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://exerzierplatz.blogspot.com/2007/11/dem-himmel-so-nahe.html' title='Dem Himmel so nahe'/><author><name>Albus Gassmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04684794503335366362</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://www.imgbox.de/users/Gassman/GassmannAva100x100.jpg'/></author><thr:total>10</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3816319221650284601.post-6003049973522695798</id><published>2007-11-01T14:09:00.000+01:00</published><updated>2007-11-02T12:05:42.419+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Umfragen'/><title type='text'>Monatsumfrage November</title><content type='html'>&lt;span&gt;Hergehört Herrschaften!&lt;br /&gt;Ein neuer Monat, eine neue Umfrage. Doch lassen Sie mich zunächst die letzte Erhebung auswerten und kommentieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Definieren Sie Redlichkeit:&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;- Ehrlichkeit - 8 Stimmen = 57%&lt;br /&gt;- Flatterhaft - 0 Stimmen = 0%&lt;br /&gt;- Fleißig - 7 Stimmen = 50%&lt;br /&gt;- Konservativ - 3 Stimmen = 21%&lt;br /&gt;- Treu - 9 Stimmen = 64%&lt;br /&gt;- Ehrhaft - 11 Stimmen = 78%&lt;br /&gt;- Rüpelhaft - 2 Stimmen = 14%&lt;br /&gt;- Modern - 3 Stimmen = 21%&lt;br /&gt;- Triebhaft - 3 Stimmen = 21%&lt;br /&gt;- Erhaben - 8 Stimmen = 57%&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie Sie sehen, wurde Ehrhaft mit 78% gewählt, gefolgt von Treu mit 64% und Ehrlich und Erhaben mit immerhin noch 57%. Man kann daraus also den Rückschluß ziehen, daß die absolute Mehrheit begriffen hat, um was es sich bei Redlichkeit handelt. Sehr schön. Nur wieder der Herr Rindvieh mußte danaben tippen. Wer sonst würde bei Triebhaft und Rüpelhaft sein Kreuzchen setzen? Wie er es fertig brachte, zwei- und dreimal abzustimmen bleibt mir indes ein Rätsel. Doch bin ich sicher, er wird dort, wo er sich jetzt aufhält, dafür büßen müssen, sapperlot.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun zur aktuellen Umfrage:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;color:#330099;"&gt;&lt;strong&gt;Welchem Spaß frönten Sie zu "Hallo Wien"?&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Verstehen Sie den Terminus "Spaß" nun bitte nicht falsch. Er steht für die Pflicht, an deren Ausführung ein redlicher Mensch seinen Spaß hat. Kommen Sie mir nun nicht mit Ihren unreifen Späßchen, zum Donnerwetter. Also, ich möchte von Ihnen erfahren, welcher Pflicht Sie in der vergangenen Hexennacht nachgekommen sind, um Ihre Gegend von dieser unholdigen Narretei sauber zu halten. Um Ihnen, faules Pack, wie Sie sind, die Mühe zu ersparen, ständig dies Brett nach unten drehen zu müssen, habe ich die Umfrage an der Seite links aufgehängt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also, Finger waschen, setzen, Bleistift spitzen und anfangen. Sie haben Zeit bis Monatsende. Geben Sie sich gefälligst Mühe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Redlichst&lt;br /&gt;Ihr&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Albus Gassmann&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3816319221650284601-6003049973522695798?l=exerzierplatz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://exerzierplatz.blogspot.com/feeds/6003049973522695798/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3816319221650284601&amp;postID=6003049973522695798' title='14 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3816319221650284601/posts/default/6003049973522695798'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3816319221650284601/posts/default/6003049973522695798'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://exerzierplatz.blogspot.com/2007/11/monatsumfrage-november.html' title='Monatsumfrage November'/><author><name>Albus Gassmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04684794503335366362</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://www.imgbox.de/users/Gassman/GassmannAva100x100.jpg'/></author><thr:total>14</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3816319221650284601.post-7468481697615226214</id><published>2007-10-29T08:15:00.000+01:00</published><updated>2007-10-29T10:44:52.207+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Redliche Berichte'/><title type='text'>Heinrich Töpfer – Geheime Umtriebe!</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Potzblitz Herrschaften,&lt;br /&gt;als ich in der Nacht zum Samstag auf Zivilstreife war, wurde ich vermehrt seltsam gekleideter Jugendlicher gewahr. Sie trugen Hexen- und Zaubererkostüme und benahmen sich auch sonst recht seltsam. Und dies Tage vor dem berüchtigten Hello-Wien-Fest, sehr seltsam. Da dies den Verdachtsmoment zu äußerst geheimnisvollen Handlungen erweckte, heftete ich mich kurz entschlossen an die Fersen dieser nächtlichen Rabauken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Je näher wir dem vermeintlichen Ziel kamen, um so mehr dieser vermummten Gestalten scharten sich zusammen. Inzwischen musste ich erschreckt feststellen, daß sich sogar jugendliche über dreißig darunter befanden. Erste Hinweise zu konspirativen Umtrieben ließen mir die Haare zu Berge stehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und tatsächlich. Man traf sich mitten in der Nacht in einer Buchhandlung, die unter garstigster Umgehung des Ladenschlußgesetzes geöffnet hatte (Anzeige wurde bereits erstattet). Offensichtlich traf sich hier eine geheime Organisation der angeblich geistigen Elite. Schlimmsten Falls eine Zusammenrottung von rotem Unflat mit umstürzlerischen Motiven.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eng zusammengepfercht standen diese getarnten Subversiven zwischen den Regalreihen und begannen mit einer sinnlosen Völlerei von Knabberwaren und grüner Limonade. Entsetzt beobachtete ich das Treiben vom südlichen Ende des Schaufensters aus. Gegen Mitternacht kam plötzlich Bewegung in das Treffen. Zunächst konnte ich der Ursache des plötzlichen Tumults nicht gewahr werden. Mutig wechselte ich daher den Standort und begab mich neben die Eingangstüre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Donner und Doria, wie Schuppen viel es mir von den Augen. Hier wurden offensichtlich im Schutze der Nacht Novizen für einen Geheimbund rekrutiert. Unter einem schwarzen Tuch hervor wurden diese mit einem Buch mit bestimmt äußerst kriminellem Inhalt versorgt. Was anderes als das Ideologienbuch einer kommunistischen Vereinigung konnte dies sein. Alle Heiligen sollten mir beistehen. Das Herz schlug mir bis zur Kehle ob dieser Ungeheuerlichkeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beherzt nahm ich neben dem Eingang Stellung ein und wartete, bis der erste Kutten tragende Soze mit einem Buch den Laden verließ. Bevor er überhaupt richtig ahnen konnte, wie ihm geschah, deckte ich ihn mit einer Batterie Links-/Rechts-Maulschellen ein und riß die rote Bibel an mich. Sogleich startete ich mit dem Beweismaterial unter dem Arm einen schnellen, strategischen Rückzug.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Sicherheit meines Schrebergartens begann ich sogleich die Sichtung des Materials und mußte tatsächlich eingestehen, daß es sich um ein sehr geschickt getarntes Werk dunkelster Machart handelte. Als Kinderbuch getarnt, mit dem Titel „Heinrich Töpfer“ (im Originaltext „Harry Potter“) konnte ich selbst nach stundenlangem Studium den Geheimcode nicht entschlüsseln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besser ich hätte mir noch einen Drahtzieher dieser Vereinigung geschnappt, dem ich sicherlich mit subtilsten Methoden die Entschlüsselung dieses unheiligen Buches entlockt hätte. So muß ich zunächst ohne nähere Hinweise abwarten und derweilen ein vortreffliches Tässchen Tee trinken. Doch bin ich nun gewarnt und werde diese Heinrich Töpfer Bewegung im Auge behalten, sapperlot.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herrschaften, sehen Sie sich vor. Mir schwant nichts Gutes. Für sachdienliche Hinweise auf diesen Heinrich Töpfer und seinen Geheimbund bin ich stets dankbar. Doch nehmen Sie sich in Acht vor verdeckten Mitgliedern dieser Sekte. Ich fürchte, unsere Gesellschaft ist schon bis in unsere Grundschulen hinein infiltriert. Selbst der vermeintlich sichere Schoß der Familie scheint nicht länger verschont davor. Potzdonner, ich fürchte um das Abendland.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dem Bösen auf der Spur&lt;br /&gt;Ihr&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Albus Gassmann&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3816319221650284601-7468481697615226214?l=exerzierplatz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://exerzierplatz.blogspot.com/feeds/7468481697615226214/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3816319221650284601&amp;postID=7468481697615226214' title='7 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3816319221650284601/posts/default/7468481697615226214'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3816319221650284601/posts/default/7468481697615226214'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://exerzierplatz.blogspot.com/2007/10/heinrich-tpfer-geheime-umtriebe.html' title='Heinrich Töpfer – Geheime Umtriebe!'/><author><name>Albus Gassmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04684794503335366362</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://www.imgbox.de/users/Gassman/GassmannAva100x100.jpg'/></author><thr:total>7</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3816319221650284601.post-5845851305098325659</id><published>2007-10-25T07:10:00.000+02:00</published><updated>2007-10-25T07:25:40.942+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Redliche Berichte'/><title type='text'>Erstaunliche Erkenntnisse</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span&gt;Werte Herrschaften,&lt;br /&gt;dieser Tage laß ich in der &lt;em&gt;Redlichen Allgemeinen Zeitung&lt;/em&gt; einen äußerst interessanten Artikel:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="color:#330099;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;strong&gt;Sensationsfund&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;r/r &lt;span style="font-size:78%;"&gt;DÜSSELDORF&lt;/span&gt;. In einem Düsseldorfer Vorort wurde gestern ein sensationeller Fund gemacht. Nach der Explosion der Mülltonne des SPD Ortsbeiratsmitgliedes Herrn A., Geranien- Ecke Petunienweg im Blumenviertel vergangenen Freitag (RAZ berichtete), wurden in dem etwa fünf Meter durchmessenden Krater Überreste einer alten Siedlung entdeckt. Bei vorsichtig erweiterten Grabungen wurde offenbar, dass es sich um ein größeres Gebäude ohne Fenster handelte, in dem sich eine Unzahl verschiedenster Eimer ansammelte. Historiker verschiedener Fakultäten waren sich schnell einig, dass hier das sagenhafte Schilda entdeckt wurde. ... blablabla ... ectpp.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Herrschaften, diese Erkenntnis rückt so manche wundersame Begebenheit im Blumenviertel ins rechte Licht, sapperlot. Wir haben hier wohl den Erben Till Eulenspiegels in persona vor uns und wunderten uns Tag täglich über dessen Eigenarten. Herrn von Klotz wird ein Stein vom Herzen fallen, wenn er davon erfährt. Liegen doch darin alle Erklärungen für sein bisheriges Scheitern in der Bekehrung seines Nachbarn zu einem redlichen Menschen – einmal abgesehen davon, dass man einen garstigen Sozen eh nicht mehr eines Besseren belehren kann, wie die Erfahrung lehrt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und wieder sind wir um eine Erkenntnis mehr reicher geworden, Herrschaften: Halten Sie sich von garstigen Sozen fern. Auch diese werden kein Licht in ein dunkles Rathaus bringen, Potzblitz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Werden Sie redlich!&lt;br /&gt;Ihr&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Albus Gassmann&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3816319221650284601-5845851305098325659?l=exerzierplatz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://exerzierplatz.blogspot.com/feeds/5845851305098325659/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3816319221650284601&amp;postID=5845851305098325659' title='14 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3816319221650284601/posts/default/5845851305098325659'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3816319221650284601/posts/default/5845851305098325659'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://exerzierplatz.blogspot.com/2007/10/erstaunliche-erkenntnisse.html' title='Erstaunliche Erkenntnisse'/><author><name>Albus Gassmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04684794503335366362</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://www.imgbox.de/users/Gassman/GassmannAva100x100.jpg'/></author><thr:total>14</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3816319221650284601.post-7146153472755316955</id><published>2007-10-18T13:08:00.000+02:00</published><updated>2007-10-26T12:52:19.439+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Meine Redlichkeit'/><title type='text'>Gartenwettbewerb fast gewonnen</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Werte Herrschaften,&lt;br /&gt;auch ich leiste mir als redlichen Ausgleich zum Alltagsleben einen kleinen Schrebergarten, durch den ich mich äußerst erbaulicher Erholung hingebe. Nun war es dieser Tage so, daß in unserem Gartenbauverein „Heckenblick 1903 e.V.“ einem Brauch zufolge ein Wettbewerb stattfand, wer denn den schönsten Garten habe.&lt;br /&gt;Das war selbstverständlichst meine Wenigkeit, doch mußte ich dies noch den Juroren vermitteln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun war dieser Tage der Tag, daß die Bewertungen vergeben werden sollten. Stolz führte ich die Schürie zunächst an der Gemarkung meines Schrebergärtchens entlang, damit sie den dichten Efeubewuchs würdigen konnte, der die S-Drahtrollen auf der Umzäunung annähernd gänzlich zudeckte. Unglücklicher Weise bekam bei dieser Gelegenheit die Protokollantin Frau Schubermüller einen 20.000-Voltstoß, da sie sich ungeschickter Weise am Maschendraht des Zaunes festhielt, Potzblitz. Zum Glück handelte es sich bei dieser Dame um eine Roßnatur, weswegen wir schon nach kurzminütiger Unterbrechung die Begehung fortsetzen konnten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Über die kleine Zugbrückenschleuse, die über den mit blühendem Stachelginster bewachsenen Graben führt, gelangten wir ins Innere meiner prächtigen Grünanlage. Folgender erster Anblick bot sich hier zur Erläuterung. Umwachsen von einer äußerst beeindruckenden Rosenhecke erstreckte sich eine Grünfläche von mit Giftsumach bewachsenen Panzersperren unterbrochen. In deren Zentrum befand sich meine kleine mit Sandsäcken und weiteren S-Drahtrollen abgesicherte Gartenlaube. Selbige war mit bunt bepflanzten Blumenbeeten (Drachenwurz, Eisenhut, Goldmohn und Kaiserkronen) umgeben. Zwischen den begrünten Panzersperren schlängelte sich gemütlich ein mit Kies ausgelegter und von süßen Leberblümchen und Pfaffenhütchensträuchern gesäumter schmaler Pfad zu eben jener Laube. Heureka, welch erbaulicher Anblick.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Voller Bescheidenheit wollte ich gerade auf das durch Liguster getarnte MG-Nest neben dem Eingangsbereich aufmerksam machen, als die ungeschickte Protokollantin, wahrscheinlich durch übermäßige Neugierde angetrieben, tollpatschig staksend den Pfad verließ und postwendend in eine meiner bestens getarnten Fallgruben abstürzte, zum Donnerwetter. Glücklicherweise befanden sich im Eingangsbereich noch keine tiefen, mit Pfählen ausgestatteten Gruben, sonst hätte dieser Vorfall peinlich enden können. Durch den daraus resultierenden Tumult stolperte der zweite Vorsitzende Herr Ammerschläger ungeschickt in mein Brennnesselbeet und verließ, nachdem er sich fluchend wieder aufrichtete, greinend meinen Garten. Die übrigen drei Herren tuschelten hinter vorgehaltener Hand, während ich der Frau Schubermüller eine hilfreiche Hand hinabreichte und diese mit einem beherzten Ruck aus der Grube beförderte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leider berechnete ich meine kraftvolle Bewegung falsch, wodurch die Dame voll des Schwungs mit dem zweiten Schriftführer Herrn Muschelbach zusammenstieß und beide polternd durch etliche Dornengewächse hindurchstolperten. Sapperlot, da gingen Wochen liebevoller Hegearbeit dahin. Beide waren hernach offensichtlich etwas desorientiert, da sie ohne anzuhalten durch die Schleuse ebenfalls mein Grundstück verließen. Der erste Vorsitzende Herr Muntz meinte nun wohl, mit der verbliebenen Rumpfmannschaft, die nunmehr er und der Beisitzer Herr Kimpelwitz ausmachten, keine gerechte Bewertung mehr vornehmen zu können und verließ mit den Worten „Sie werden noch von uns hören“ ebenfalls den Schrebergarten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leider vergaßen sie mich offensichtlich dann doch noch, denn am Abend erhielt der Herr Rosenblum an meiner Stelle den Preis. Himmel, Arm und Wolkenbruch, kaum zu glauben, mit seinen langweiligen Stiefmütterchen und Birnbäumchen, pah. Sehr schade, gerne hätte ich der Schürie noch den Teich hinter meiner Laube mit den niedlichen, kleinen Amazonasfischchen gezeigt, wären die Herren und die Dame nicht dermaßen und ohnegleichen ungeschickt gewesen. Nun denn, sicher werde ich den Preis im kommenden Jahr ergattern. Bis dahin werden mir bestimmtens noch einige raffiniertere Bepflanzungen einfallen, mit welchigen ich den staunenden Juroren mit allergrößter Bestimmtheit den Preis abringen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit dem grünen Daumen grüßend&lt;br /&gt;Ihr&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Albus Gassmann&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3816319221650284601-7146153472755316955?l=exerzierplatz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://exerzierplatz.blogspot.com/feeds/7146153472755316955/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3816319221650284601&amp;postID=7146153472755316955' title='9 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3816319221650284601/posts/default/7146153472755316955'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3816319221650284601/posts/default/7146153472755316955'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://exerzierplatz.blogspot.com/2007/10/gartenwettbewerb-fast-gewonnen.html' title='Gartenwettbewerb fast gewonnen'/><author><name>Albus Gassmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04684794503335366362</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://www.imgbox.de/users/Gassman/GassmannAva100x100.jpg'/></author><thr:total>9</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3816319221650284601.post-1715990908273492065</id><published>2007-10-12T10:33:00.000+02:00</published><updated>2007-10-26T12:52:49.473+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Redlichisierungen'/><title type='text'>Die redliche Haferflocke</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Herrschaften,&lt;br /&gt;wer kennt Sie nicht, die redliche Haferflocke, die schon Generationen von Kindern hin und wieder ein leckeres Frühstück bescherte, wenn diese mal ausnahmsweise besonders brav waren. Wer, außer dem heutigen jugendlichen Unflat, erinnert sich nicht mehr des zart schmelzenden Geschmacks des gezuckerten Haferschleims mit Milch? An das anschließende Ausschlecken des Tellers oder der Tasse, um ja kein Fitzelchen des Hochgenusses übrig zu lassen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch, werte Herrschaften, wie alles, das einst gut war, wird nun auch die nahrhafte Haferflocke von der Schnellessen-Industrie ins Abseits gedrängt. Scheinbar unaufhaltsam erobern Kornfläcks, Schokopopps und Honiggrispies den Frühstückstisch unserer Jugend. Und da wundert man sich noch, daß aus diesen Hallodris heutzutage nichts mehr wird. Wie denn auch, wenn sie noch nicht einmal mehr ein vernünftiges Frühstück erhalten?!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese mit Luft aufgepumpten Mogelstückchen haben nämlich die Eigenschaft, einem ein Sättigkeitsgefühl vorzugaukeln und fallen just in dem Moment in sich zusammen, wenn der Organismus Leistung erbringen soll. Die Folge sind müde und faule Halbwüchsige, die sich lustlos in der Schulbank lümmeln. Potzblitz, das kommt bei einer antiautoritären Erziehung heraus! Nicht einmal ein ordentliches Wurstbrot bekommen diese armen Kinder. Nein, es ist bequemer, eine Schüssel mit federleichten Cerealien (bei Gott, was hasse ich dieses Wort!) hinzustellen. Ein Teller schmack- und nahrhafter Hafergrütze indes weiß den Körper mit wertvollen und notwendigen Energien zu versorgen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herrschaften, sie sehen, daß die Redlichkeit schon mit dem Frühstück ihren Anfang nimmt. Lassen Sie ab, von all den neumodischen Leifsteilprodukten und halten sie sich an das althergebrachte, das schon zu Großmutters Zeiten nur stramme Burschen zu Tage förderte. Essen sie wieder mehr Haferflocken und sie machen den ersten Schritt in die richtige Richtung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Setzen und Essen fassen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mahlzeit!&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3816319221650284601-1715990908273492065?l=exerzierplatz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='related' href='http://de.wikipedia.org/wiki/Haferflocken' title='Die redliche Haferflocke'/><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://exerzierplatz.blogspot.com/feeds/1715990908273492065/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3816319221650284601&amp;postID=1715990908273492065' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3816319221650284601/posts/default/1715990908273492065'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3816319221650284601/posts/default/1715990908273492065'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://exerzierplatz.blogspot.com/2007/10/die-redliche-haferflocke.html' title='Die redliche Haferflocke'/><author><name>Albus Gassmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04684794503335366362</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://www.imgbox.de/users/Gassman/GassmannAva100x100.jpg'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3816319221650284601.post-5326316891737911443</id><published>2007-10-07T22:53:00.000+02:00</published><updated>2007-10-08T08:11:16.797+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Redliche Berichte'/><title type='text'>Vom Fall des Bruder Aloisius</title><content type='html'>&lt;span&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#333399;"&gt;Woher kommt Streit und Krieg unter euch? Kommt's nicht daher: aus euren Wollüsten, die da streiten in euren Gliedern?&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#333399;"&gt;NT, Jakobus.4.1.&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herrschaften,&lt;br /&gt;der Leibhaftige sucht seine Opfer oft unter den redlichsten von uns und wird bei den schwachen fündig. So auch bei dem einst stand- und wehrhaften Bruder Aloisius. Dieses einstige Standbild gottesfürchtiger Ehrhaftigkeit geriet in den Sog des Unsagbaren und verlor sich darin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch wo sollen wir die Schuld am Niedergang dieses einst vortrefflichen Gottesmannes suchen? Bei uns? Niemals! In der Gesellschaft? Eher nicht. Bei Ihm? Vielleicht. Doch wo sonst noch? Ich will es ihnen verraten, verehrte Herrschaften: Beim Weibe!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie lange der gefallene Herr Alois sein zwielichtiges Doppelleben führte ist nicht zu rekonstruieren. Die Abgründe müssen gewaltig sein, doch spielte ein Weib mit seinen zweifelhaften Lockungen eine zentrale Rolle. Das Weib Ingrid Riwa (Name geändert). Geschickt legte die Abgesandte des Gehörnten Schlinge für Schlinge um den unschuldigen Hals des Mönchlein und zog zur rechten Zeit mit Hilfe des Unholden Igne-Rivus (Name nicht geändert) unbarmherzig zu.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es kam, wie es kommen musste und der Bruder verließ in Schande die sicheren Mauern seines Klosters. Alle Schuld von sich weißend, hängt der arme Verirrte noch immer an den Lippen dieses Teufelsweibes und sucht Vergebung in der Pilgerfahrt, die ihn ohne Erkenntnis doch nur weiter in die Irre führen muß.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bildlich darstellen lässt sich der Wandel des Herrn Alois auch darin, wie vehement er Hilfe reichende Hände von sich schlägt. Meine Wenigkeit höchst persönlich unterbreitete ihm ein Angebot, das ihn flugs wieder auf den Weg des Ehrbaren hätte bringen können. Doch in all seiner Verblendung trat und spuckte er nur nach mir. Wie äußerst unwürdig. Doch will ich ihm nichts nachtragen, weiß ich doch, wo der eigentliche Quell des Übels liegt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Werte Herren, geben sie Acht, wenn die Lockungen des Weibes nach ihnen greifen. Wappnen sie sich vor dieser unweigerlich aufkommenden Konfrontation. Nur die Reinheit des Herzens und keuche Enthaltsamkeit bis in die Ehe hinein lassen uns dem Satan widerstehen und leiten uns den Weg in Glückseligkeit. Sagen Sie „Nein“ zur Spaßunzucht! Wohin dies zu führen vermag, sehen Sie am unrühmlichen Fall des Klosterbruders Aloisius.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lassen Sie uns gerade stehen und für den Herrn Alois beten:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="color:#333399;"&gt;„Herr, hilf deinem Schaf Aloisius aus seiner dunklen Nacht und laß ihn den Weg zurück zur Redlichkeit finden. Amen.“&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und nun gehen Sie hin in Redlichkeit und lassen Sie die Hände aus den Hosentaschen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Entsetzt doch standhaft&lt;br /&gt;Ihr&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Albus Gassmann&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3816319221650284601-5326316891737911443?l=exerzierplatz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='related' href='http://redlichkeit-anschnur.org/forum/viewtopic.php?t=3643' title='Vom Fall des Bruder Aloisius'/><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://exerzierplatz.blogspot.com/feeds/5326316891737911443/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3816319221650284601&amp;postID=5326316891737911443' title='7 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3816319221650284601/posts/default/5326316891737911443'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3816319221650284601/posts/default/5326316891737911443'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://exerzierplatz.blogspot.com/2007/10/vom-fall-des-bruder-aloisius.html' title='Vom Fall des Bruder Aloisius'/><author><name>Albus Gassmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04684794503335366362</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://www.imgbox.de/users/Gassman/GassmannAva100x100.jpg'/></author><thr:total>7</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3816319221650284601.post-1217900612352206374</id><published>2007-10-03T21:47:00.000+02:00</published><updated>2007-10-12T11:17:10.816+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Umfragen'/><title type='text'>Neue Monatsumfrage</title><content type='html'>Nachdem die letzte Umfrage mit erstaunlich reger Teilnahme und einem ausgezeichneten Ergebnis aufwarten konnte (52% der Leser sind redlich!), entschloß ich mich, die Befragung der Rekruten weiterzuführen.&lt;br /&gt;Ihre neue Aufgabe für diesen Monat lautet:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Definieren Sie Redlichkeit!&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Eine Mehrfachwahl ist bei dieser Umfrage erlaubt und wünschenswert. Die Umfrage befindet sich am Ende dieser Seite. Begeben Sie sich sofort dorthin und beginnen Sie mit dieser Aufgabe. Sprung auf, Marsch, Marsch! Für jede Fehlwahl sind zehn Liegestütze fällig, Herrschaften. Strengen Sie sich also gefälligst an! Sie haben Zeit bis Monatsende.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3816319221650284601-1217900612352206374?l=exerzierplatz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://exerzierplatz.blogspot.com/feeds/1217900612352206374/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3816319221650284601&amp;postID=1217900612352206374' title='11 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3816319221650284601/posts/default/1217900612352206374'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3816319221650284601/posts/default/1217900612352206374'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://exerzierplatz.blogspot.com/2007/10/neue-monatsumfrage.html' title='Neue Monatsumfrage'/><author><name>Albus Gassmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04684794503335366362</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://www.imgbox.de/users/Gassman/GassmannAva100x100.jpg'/></author><thr:total>11</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3816319221650284601.post-6308623361480784902</id><published>2007-10-01T22:43:00.000+02:00</published><updated>2007-10-08T08:00:06.312+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Meine Redlichkeit'/><title type='text'>Arztbesuch</title><content type='html'>Werte Herrschaften,&lt;br /&gt;wie es das Alter mit sich bringt, mußte ich mich dieser Tage einer sogenannten Vorsorgeuntersuchung unterziehen. Zu diesem Zwecke fand ich mich stocknüchtern am frühen Morgen bei dem Herrn Doktor Reckthal ein. Es handelte sich um eine, nun ähm, etwas unangenehme Art der "vorbeugenden" Untersuchung. Wie auch immer, ich befand mich also bäuchlinks auf einer Untersuchungsliege und mir sollte gerade etwas ins Anal einfahren, da fuhr es mit einem mächtigen Laut aus mir heraus. In Erwartung dieser lästigen Untersuchung, hatte ich am Abend zuvor nämlich noch einmal deftig gespeist und mir eine pfälzische Spezialität gegönnt. Mein Eheweib gredenzte mir Leberknödel mit Sauerkraut und Kartoffelpüree mit einer raffinierten Zwiebelsauce. Ebendies tat sich zu diesem Zeitpunkt kund.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zunächst blickte ich verwundert der jungen Lernschwester nach, die plötzlich mit veränderter Gesichtsfarbe eilendst den Raum verließ. Nur kurz später wurde ich mit kennerischer Miene des Grundes hierzu gewahr. Nicht ohne Stolz durfte ich fetsstellen, daß meine Flatulenz mit aller Bescheidenheit einer 9,2 würdig war. Leise murmelnd führte der Herr Doktor mit seiner verbleibenden Schwester die Untersuchung fort. Woher die beiden plötzlich einen Mundschutz hatten, blieb mir indes ein Rätsel.Bei weiterer Tätigkeit mußte die Untersuchung des öfteren kurz ruhen. Schmunzelnd nahm ich zur Kenntnis, daß ich mich der 9,5 Marke näherte. Doktor Reckthal versicherte sich besorgt bei mir, ob ich denn auch wirklich nüchtern sei und ich bestätigte, keinen Tropfen angefaßt zu haben. Doch bat ich darum, daß die Schwester das gerade geöffnete Fenster wieder schließen solle, da es meinem entblößten, verlängertem Rücken ziehe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem jene meiner Aufforderung gefolgt war, verließ sie mit schnippischem Tonfall den Raum, um angeblich nach der vermißten Lernschwester sehen zu wollen. Faules Personal, überall! Selbst ein Arzt vom Formate eines Doktor Reckthal fällt es heute offenbar immer schwerer, integres Personal zu finden, sapperlot. Da der arme Herr nun alles alleine machen mußte, begann er leicht zu transpirieren und fuhr leise fluchend mit der Untersuchung fort. Doch arbeitete er nun zu meiner Freude mit erhöhtem Tempo, was natürlich meinen Winden vermehrt freien Lauf gewährte. Als ich gerade erfreut feststellte, mich einer 9,7 zu nähern, wurde ich eines kurzen, pieksenden Schmerzes an meinem Hinterteil gewahr. Das letzte, woran ich mich hernach noch erinnern konnte, war der blasse Herr Doktor mit einer tropfenden Spritze in der Hand. Offenbar ging die Untersuchung in ein weiteres Stadium über.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als ich wieder zu mir kam, befand ich mich alleine, leicht fröstelnd in einem zugigen Raum. Überhaupt war es sehr still in der Praxis. Ich hatte wohl etwas lange geschlafen und die Belegschaft war bereits im kaum verdienten Feierabend. Auf dem Weg zum Ausgang fand ich den Herrn Doktor auf einem Stuhl am Fenster sitzend und mich mit fahrigen Bewegungen heranwinkend. Er reichte mir kommentarlos mein Untersuchungsergebnis und wünschte mir einen schönen Tag. Ach, und ich solle bitte das nächste Mal einen anderen Arzt konsultieren, da er erwäge, sich in den Ruhestand zu begeben. Schade, welch ein sympathischer Arzt da doch ging.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Ergebnis indes war erfreulicher Natur. Mir wurde eine hervorragende Verdauung und eine Bärennatur konstatiert. Eine deutsche Eiche, wie sie im Buche steht eben. Da sieht man wieder einmal, wie gesund die pfälzische Kost doch ist.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3816319221650284601-6308623361480784902?l=exerzierplatz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://exerzierplatz.blogspot.com/feeds/6308623361480784902/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3816319221650284601&amp;postID=6308623361480784902' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3816319221650284601/posts/default/6308623361480784902'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3816319221650284601/posts/default/6308623361480784902'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://exerzierplatz.blogspot.com/2007/10/arztbesuch.html' title='Arztbesuch'/><author><name>Albus Gassmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04684794503335366362</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://www.imgbox.de/users/Gassman/GassmannAva100x100.jpg'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3816319221650284601.post-2028645155436382928</id><published>2007-09-26T11:27:00.000+02:00</published><updated>2007-10-02T08:20:50.392+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Redliche Berichte'/><title type='text'>Von Nachbarschaftlichen Verhältnissen</title><content type='html'>&lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem Bösen Nachbarn nicht gefällt“&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;em&gt;Ein Spruch, der mit viel Weisheit und Wahrheit geschrieben wurde!&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Werte Herrschaften,&lt;br /&gt;wie ich es dieser Tage in meinem Umfeld erfahren darf, trifft dieser Spruch den sprichwörtlichen Nagel auf den Kopf. Ein billiger Sparsoze drängt sich seit jüngstem auf und will einem ehrbaren Mitglied der redlichen Gemeinschaft das Leben schwer machen. Aus rechtlichen Gründen muß ich auf die Nennung von Namen verzichten, nennen wir diesen Sozenfrack also kurz &lt;em&gt;Auerhenne&lt;/em&gt; und den werten Herren ehrfurchtsvoll &lt;em&gt;General von Plotz&lt;/em&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es trug sich also zu, daß der werte Herr &lt;em&gt;General &lt;/em&gt;einen Nachbarn hatte, der etwas seltsamen Ansichten nachhing. Weil der verehrte Herr &lt;em&gt;von Plotz&lt;/em&gt; jedoch eine gutmütige Seele war, nahm er es auf sich, wenigstens dem verfetteten Balg des &lt;em&gt;Auerhenne&lt;/em&gt; den rechten Weg zu weisen. Natürlich muß man solch einem verzogenen Lümmel schon mit der ein oder anderen Maulschelle auf die Beine helfen, doch ist dies für eine tadellose Erziehung, wie jeder Mann weiß, unerlässlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch nahm sich der ehrenwerte Herr &lt;em&gt;von Plotz&lt;/em&gt; selbstlos der Eichelhörnerplage in des &lt;em&gt;Auerhennes&lt;/em&gt; Garten an und schoß selbige auf eigen Kosten(!) vom Baume herunter. Daß dabei ein gewisser kollateraler Schaden in Form von Glasbruch entstand, ist in Hinsicht auf den gewonnen Nutzen vernachlässigungswert. Hat der Soze doch sowieso jeden Schnickschnack versichert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun tritt der Herr &lt;em&gt;Auerhenne&lt;/em&gt; in Erscheinung und pöbelt den Herrn &lt;em&gt;General&lt;/em&gt; vor Undankbarkeit triefend über den Gartenzaun hinweg an und verlangt die Einstellung aller Hilfestellungen. Kann sich dieser vor Neid grüne Rothammel nicht einfach daran erfreuen, daß es jemand auf sich nimmt, seinem verzogenen Sprößling ein besseres Leben aufzuzeigen? Nein, voller Haß verwehrt dieser kaum als Vater zu bezeichnende Fiesling seinem Buben etwas besseres, als er es sich selbst gönnt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herrschaften,&lt;br /&gt;dieses Drama ist symptomatisch für den heutigen Werteverfall in unserer Gesellschaft. Billige Attrappen von angeblich sozialen Parteigängern nisten sich unter dem Mantel der Ehrbarkeit in beste Wohngegenden ein und terrorisieren die dort ansässigen, redlichen Menschen. Auf Selbsthilfe reagieren diese von Waldorfschulen verkümmert erzogenen Sozialneider mit denunzierendem Gezetere und Drohungen. Ja, sie stellen den werten Herrschaften sogar nach und verfolgen diese bis zu deren privatesten Sphären, wo sie dann erneut mit peinlichsten Szenen auftreten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wo sind sie nur die Zeiten, in denen sich Nachbarn freundlich zugrüßten und sich unaufgefordert gegenseitige Hilfe leisteten? Der arme Herr &lt;em&gt;von Plotz&lt;/em&gt;, der diesen Werten strebsam anhängt, wird von einem vor Neid erblaßten Sozenschrecken attackiert und an Leib und Gesundheit bedroht. Soll dies auf Dauer geduldet werden? Ich sage dazu klar und deutlich &lt;strong&gt;„NEIN“!&lt;/strong&gt; Es wird Zeit, daß dieser unverschämten Sozenflut Einhalt geboten wird. Lassen Sie uns den brach liegenden Acker der Redlichkeit neu bestellen und dieser roten &lt;em&gt;Auerhenne&lt;/em&gt; und ihres Gleichen die Grenzen aufzeigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Sagen Sie „Ja“ zur Redlichkeit!&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit gutem nachbarschaftlichem Verhältnis&lt;br /&gt;Ihr&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Albus Gassmann&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3816319221650284601-2028645155436382928?l=exerzierplatz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://exerzierplatz.blogspot.com/feeds/2028645155436382928/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3816319221650284601&amp;postID=2028645155436382928' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3816319221650284601/posts/default/2028645155436382928'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3816319221650284601/posts/default/2028645155436382928'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://exerzierplatz.blogspot.com/2007/09/von-nachbarschaftlichen-verhltnissen.html' title='Von Nachbarschaftlichen Verhältnissen'/><author><name>Albus Gassmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04684794503335366362</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://www.imgbox.de/users/Gassman/GassmannAva100x100.jpg'/></author><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3816319221650284601.post-8730579966643364091</id><published>2007-09-21T07:48:00.000+02:00</published><updated>2007-10-02T08:25:46.290+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Redlichisierungen'/><title type='text'>Teuflische Radaukästchen</title><content type='html'>Herrschaften,&lt;br /&gt;ich befand mich gestern an der Bushaltestelle Ligusterstraße, um mich auf eine spontane Streife durch die Region zu begeben, als sich schon dort vor Ort folgendes zutrug. Ich erfreute mich am friedlichen Gurren der Stadttauben, als sich ein krächzendes, rhythmisches Wummern näherte. Und schon wurde ich auch, passend dazu, eines in den Klamotten seines größeren Bruders herannahenden, ungekämmten Halbwüchsigen gewahr. Dieser stellte sich dümmlich klotzend neben mich an die Bushaltestelle und wippte den Kopf zu seiner infernalischen Dämonenbeschwörung, die da aus seiner offenen Brusttasche heraus quoll.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Starren Blickes fixierte ich diesen Hallodri und versuchte mich zunächst auf den monotonen Sprechgesang zu konzentrieren, um die Art der Beschwörung zu entziffern, als sich der Bengel zu mir umwandte und frech meinte: „Is wass Obbaah?!“ Keine Ahnung, was der Lump damit meinte, doch fürchtete ich von einem bösen Bann belegt zu werden und handelte unmittelbar. In einer fließenden Bewegung holte ich meinen Knüppel unter dem Jackett hervor und erteilte mit der gleichen Bewegung zwei gut platzierte Kopfkracher. Beherzt griff ich im gleichen Augenblick mit der Linken zur Brusttasche des Unholden und förderte das Radaukästchen ans Tageslicht, das nun, der Dämmung des schmuddeligen Hemdes beraubt, um so lauter krächzte. Zwei gezielte Hiebe brachten jedoch die Beschwörungsformeln zum Verstummen. Diese Gelegenheit nutzte der kleine Miesling, um sich mit den Worten „Durschknallter Knagger!“ aus dem Staub zu machen. Sollte er nur, ich hatte ihn längst mental auf meiner Fahndungsliste gespeichert. Früher oder später würde ich ihn schon wieder in die Finger bekommen, diesen Rotzlöffel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Blick in meine linke Hand offenbarte die Überreste eines schnurlosen Handtelefonapparates, kurz Händie genannt, der Marke Sonnie-Erichson. Potzblitz, nicht genug, daß halbwilde Jugendliche diese Dinger hypnotisch vor sich haltend durch die Straßen irren und sich zu Rudeln zusammen scharen, um sich gegenseitig das komplette Klingelton-Repertoire ihres Mamba-Sparabonnements vorzuspielen , nein, nun können diese kleinen Teufelsdinger auch noch laut plärrende Kongomusik wiedergeben, zum Donnerwetter. Ich mutmaße ja schon länger, daß von diesen Händies posthypnotische Strahlungen ausgehen (wogegen ich durch meine Redlichkeit natürlich völlig immun bin), die diese verwahrlosten Halbstarken in ihren Bann schlagen und sie dazu verleiten, Papis sauer verdientes Geld in den Äther zu schleudern. Nun geht dies auch noch mit lautem Krächzen vonstatten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich werde in Zukunft während meiner Streifen verschärft auf diese Hirn zersetzenden Radaukästchen acht geben und sie rigoros aus dem Verkehr ziehen, sapperlot. Nicht zuletzt verdanken wir den Sittlichen Verfall unserer Gesellschaft solch verdummenden Geldvernichtungsapparaten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herrschaften, lassen Sie die Finger von diesen Teufelsgeräten. Telefonieren kann man auch aus einer Telefonzelle heraus, sofern sie nicht von jugendlichen Randalierern zerstört wurde und erbauliche Musik läuft zuhause auf Opas Dampfradio. Und überhaupt, haben redliche Menschen keine Zeit, sich mit solch einem Schnickschnack abzugeben. Bessern Sie sich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Immer wachsam&lt;br /&gt;Ihr&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Albus Gassmann&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3816319221650284601-8730579966643364091?l=exerzierplatz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://exerzierplatz.blogspot.com/feeds/8730579966643364091/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3816319221650284601&amp;postID=8730579966643364091' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3816319221650284601/posts/default/8730579966643364091'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3816319221650284601/posts/default/8730579966643364091'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://exerzierplatz.blogspot.com/2007/09/teuflische-radaukstchen.html' title='Teuflische Radaukästchen'/><author><name>Albus Gassmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04684794503335366362</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://www.imgbox.de/users/Gassman/GassmannAva100x100.jpg'/></author><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3816319221650284601.post-94967364094620231</id><published>2007-09-19T07:52:00.000+02:00</published><updated>2007-10-02T08:21:41.902+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Redliche Berichte'/><title type='text'>Die Freiheit des Sozialismus</title><content type='html'>Zum Donnerwetter, Herrschaften,&lt;br /&gt;heute gilt es, über eines der übelsten Geschwüre der Gesellschaft zu reden, dem &lt;em&gt;Sozialismus&lt;/em&gt;, Potzblitz. Seit den Herren Morus über Marx und Lenin bis hin zu Igne-Rivus schwelt dieses Furunkel in unserer Zivilisation und faselt von Gleichheit, Gerechtigkeit und Solidarität. Eingepfercht in Kommunen und Kolchosen soll die Bevölkerung von der Planwirtschaft ernährt ein gemeinsames soziales Gewissen entwickeln und dabei in die &lt;em&gt;Anarchie&lt;/em&gt; verfallen. Oh ja, alle werden mehr als genug Kartoffeln zu essen haben, doch wird es Ihnen an Kochtöpfen zur Zubereitung mangeln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herrschaften, jedes Kind mit nur ein wenig Verstand weiß, daß dies Humbug ist. Einzig die straffe Führung durch ein absolutes Souverän gewährleistet das Glück des Volkes. Liebvoll lenkt der Monarch sein Volk zum Glück und verlangt dabei nur ein wenig Gehorsam und die Lächerlichkeit eines Zehnten. Verdammt, das Sozenpack brachte es schon auf über die Hälfte unseres sauer erwirtschafteten Einkommens.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stellen Sie sich das Glück vor, aller Verantwortung enthoben zu sein. Ihr Monarch wird einem Vater gleich das Denken für die Gesellschaft übernehmen und diese einer Mutter gleich an seinem Busen nähren, mit allem benötigtem versorgen. Freiheit von den Zwängen der geistigen Freidenkerei und ein satter Magen stehen dem ständigen Kopfzerbrechen über philosophischem Schnickschnack und rohen Kartoffeln gegenüber.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um dies wieder zu erreichen, muß begonnen werden, den linksverruchten Umtrieblern das Handwerk zu legen. Eine Reform des Schulwesens ist in diesen Tagen ein großes Thema. Lassen wir das bewährte Schulwesen von einst wieder erwachen. Mit Rohrstock und Schuluniform durch völlig ausreichende vier Schuljahre hinweg, wird unsere Nation wieder erstarken und gesunden. Die &lt;em&gt;Monarchie&lt;/em&gt; ist die einzig wahre Staatsform. Das Volk will geführt werden. Überlassen Sie das Denken Ihrem väterlichen Monarchen und legen Sie, aller geistigen Fesseln befreit, mit Hand an, Horrido!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Merken Sie sich das&lt;br /&gt;Ihr&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Albus Gassmann&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3816319221650284601-94967364094620231?l=exerzierplatz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://exerzierplatz.blogspot.com/feeds/94967364094620231/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3816319221650284601&amp;postID=94967364094620231' title='13 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3816319221650284601/posts/default/94967364094620231'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3816319221650284601/posts/default/94967364094620231'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://exerzierplatz.blogspot.com/2007/09/die-freiheit-des-sozialismus.html' title='Die Freiheit des Sozialismus'/><author><name>Albus Gassmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04684794503335366362</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://www.imgbox.de/users/Gassman/GassmannAva100x100.jpg'/></author><thr:total>13</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3816319221650284601.post-3220591484296996063</id><published>2007-09-16T21:35:00.000+02:00</published><updated>2007-10-02T08:24:26.181+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Meine Redlichkeit'/><title type='text'>Redlichkeit zertifizieren</title><content type='html'>Aufgemerkt Herrschaften,&lt;br /&gt;um Ihnen die Redlichkeit dieser Heimseite vor Augen zu führen, habe ich nun beschlossen, sie von der Organisation Redlichkeit-Anschnur auf ihre Redlichkeit hin überprüfen und zertifizieren zu lassen. Ich erwarte hierzu in den kommenden Tagen eine Inspektion durch die Seitenbetreiber von Redlichkeit-Anschnur. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu diesem Anlasse erwarte ich, daß jeder Anwesende in der nächsten Woche nur stehend meine Heimseite betrachtet. Außerdem sind die Fingernägel vor Antritt des Stehsegelns aufs Gründlichste zu säubern, zum Donnerwetter. Achtung, stehen Sie gerade zum Gebet und sprechen Sie mir laut und deutlich nach: "Herr, gib, daß die Inspektion dieser Seite ein voller Erfolg wird. Amen!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei Gott, ich war nicht mehr derart aufgeregt, seit mir meine Großmutter mütterlicher Seite als Belohnung für einen Botengang in den Nachbarort ein Karamellbonbon versprach, das ich nach befriedigender Erledigung erhalten würde. Im Wissen auf eine fürstliche Belohnung, schleppte ich zwei Säcke Kartoffeln durch strömenden Regen zu Landarzt Harnbrügger als Bezahlung für seine heilenden Dienste, ohne die Säcke auch nur einmal abzusetzen, Potzblitz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Voller Vorfreude&lt;br /&gt;Ihr&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Albus Gassmann&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3816319221650284601-3220591484296996063?l=exerzierplatz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='related' href='http://redlichkeit-anschnur.org/ra/netzpatrouille.php' title='Redlichkeit zertifizieren'/><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://exerzierplatz.blogspot.com/feeds/3220591484296996063/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3816319221650284601&amp;postID=3220591484296996063' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3816319221650284601/posts/default/3220591484296996063'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3816319221650284601/posts/default/3220591484296996063'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://exerzierplatz.blogspot.com/2007/09/redlichkeit-zertifizieren.html' title='Redlichkeit zertifizieren'/><author><name>Albus Gassmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04684794503335366362</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://www.imgbox.de/users/Gassman/GassmannAva100x100.jpg'/></author><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3816319221650284601.post-6773870584477550301</id><published>2007-09-12T07:40:00.000+02:00</published><updated>2007-10-02T08:24:41.944+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Redliche Berichte'/><title type='text'>Von der Rückkehr des Kaisers</title><content type='html'>Herrschaften,&lt;br /&gt;nehmen Sie Haltung an, was ich Ihnen nun erzählen werde, sollte man nur im Stehen vernehmen. Mir wurde heute Nacht die Ehre zuteil, von der Wiederkehr unseres geliebten Kaisers zu träumen, was mich wieder einmal aus der Masse hervorhebt, sapperlot.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;a href="http://www.preussen-chronik.de/_/stammbaum/grafik/wilhelm_ii.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 60px; CURSOR: hand; HEIGHT: 58px" height="93" alt="" src="http://www.preussen-chronik.de/_/stammbaum/grafik/wilhelm_ii.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Nun, mir träumte, seine &lt;strong&gt;Majestät Wilhelm II.&lt;/strong&gt; sei aus seiner Sommerfrische zurückgekehrt und habe sofort mit eiserner Hand ausgefegt. Zugegebener Maßen sei erwähnt, dass er nicht selbst Hand an den Besen anlegte. Doch konnte er sich auf seine treu ergebenen Untertanen verlassen, die all die Jahre auf seine Rückkehr warteten und ihm nun voll Freude dienten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Allen voran machte sich der &lt;strong&gt;Reichskanzler ehrenhalber von Klotz&lt;/strong&gt; einen Namen bei der Säuberung des Landes. Zunächst als Interimskanzler eingesetzt, erließ er sofort eine Reihe von Gesetzen, die die endlich wiedererlangte Monarchie festigten. Sodann rief er die &lt;strong&gt;Stock-Brigade&lt;/strong&gt; ins Leben und stellte diese den Polizeikräften zur Seite, um endlich wieder für anständige Zustände unter der Bevölkerung zu sorgen. So konnten die verwahrlosten Zustände in kürzester Zeit beseitigt werden. Die Stockbrigade rekrutierte sich selbst unter der Bevölkerung. Jeder Mitbürger über 65 Jahren hatte somit automatisch das Recht, mittels Stock und, wenn angebracht, Maulschellen den Bürgern wieder eine redliche Gesinnung beizubringen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Sozen- und Politikerpack unter Herrn Merkel wurde zunächst entmachtet und anschließend in den niederen Staatsdienst integriert. Bahn, Post und der ganze neumodische Kram der Kommunikationstechnik wurden umgehend wieder verstaatlicht und ihrer längst vergangenen ruhmreichen Zeit wieder zugeführt. Die Anhänger der Waldorf- und Montessorisekten wurden mit sofortiger Wirkung vom Dienst suspensiert und in redliche Umerziehungsanstalten geschickt, damit alsbald das Schulwesen in seiner altbewährten Form wieder eingeführt werden konnte, auf daß wieder aufrecht gehende Bürger heranwüchsen, die sich dem Vaterland verdient machten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herrschaften, ich wandelte durch diesen Traum und erfreute mich daran. Das Gras war wieder grüner, die Vögel sangen voller Inbrunst erquickliche Melodien, die Menschen liefen wieder lächelnd zu ihren Aufgaben, befreit von ihrer demokratischen Last, die Sonne schien heller, der Regen war nicht mehr sauer und an jeder Ecke saßen weiße Kaninchen. Kurz, das Leben war wieder lebenswert.&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Leider erwachte ich viel zu früh wieder von diesem Traum, weil wer ein Holzfaß unter meinem Schlafzimmerfenster vorbeirollte. Leider kam ich zu spät mit dem Luftgewehr ans Fenster, sonst hätte ich dem Hallodri eins vor den Latz geknallt. Doch sah ich von einer Verfolgung des Unholden ab, da mich immer noch dies erhabene Gefühl dieses Traumes bewegte. Auf daß es nie vergehen möge und unser geliebter Kaiser bald wieder triumphalen Einzug hält, Heureka.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Darauf ein dreifach Horrido!&lt;br /&gt;Ihr&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Albus Gassmann&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3816319221650284601-6773870584477550301?l=exerzierplatz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='related' href='http://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_II._(Deutsches_Reich)' title='Von der Rückkehr des Kaisers'/><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://exerzierplatz.blogspot.com/feeds/6773870584477550301/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3816319221650284601&amp;postID=6773870584477550301' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3816319221650284601/posts/default/6773870584477550301'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3816319221650284601/posts/default/6773870584477550301'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://exerzierplatz.blogspot.com/2007/09/von-der-rckkehr-des-kaisers.html' title='Von der Rückkehr des Kaisers'/><author><name>Albus Gassmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04684794503335366362</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://www.imgbox.de/users/Gassman/GassmannAva100x100.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3816319221650284601.post-6188970286595846103</id><published>2007-09-10T13:25:00.000+02:00</published><updated>2007-10-02T08:25:17.579+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Redlichisierungen'/><title type='text'>Einkaufen zu später Stunde</title><content type='html'>&lt;strong&gt;Donnerwetter Herrschaften&lt;/strong&gt;,&lt;br /&gt;vergangenen Samstag wiederfuhr mir eine recht absonderliche Erfahrung. Zunächst fing der Abend recht harmlos an und mir wurde gegen 2100 zulu gewahr, daß sich meine Weinvorräte dem Ende zuneigten, sapperlot. Kurz entschlossen nutzte ich erstmals die verlängerten Öffnungszeiten unseres Einkaufsmarktes und war gegen 2130 zulu vor Ort.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wessen ich dort gewahr wurde, ließ mich annähernd zur Salzsäule erstarren. Zum Donnerwetter, weitestgehend leere Flure, doch hin und wieder vernahm ich das verdächtige Huschen von kleinen, widerwärtigen Minderjährigen, bestimmt keiner älter denn 30, die sich auf den letzten Drücker noch schnell mit Alkoholika für ihre frivolen "Satterdäi Naitts" versorgten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Sodom und Gomorrha!&lt;/strong&gt; Umgehend vergaß ich die eigenen Einkaufspläne und eilte vor die Tore des Marktes, wo ich stehenden Fußes mit einer unangekündigten Kontrollrazzia der ausgehenden Halodris begann. Da die meisten Unholde uneinsichtig waren, setzte es reihenweise Maulschellen und Armdreher, bis ich auch die letzten illegal erworbenen Rauschmittel requiriert hatte. Für die eigenen Ausfälle, schließlich konnte ich nun in Ausübung meiner Pflicht meine Vorräte nicht mehr auffüllen, verhängte ich hinzukommend ein Bußgeld in Höhe von 10 Neumark pro Kontrolle.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fazit waren bis Ladenschluß um 2200 zulu, 14 jugendliche Unholde, die ich vor dem verderblichen Einfluß diverser Rauschmittel bewahren konnte. Hinzu kommen folgende beschlagnahmte Beweismittel:&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;12 Sickspäcks Bier verschiedener Brauereien&lt;/li&gt;&lt;li&gt;5 Flaschen Wodka verschiedener Abfüller&lt;/li&gt;&lt;li&gt;8 Flaschen italienischer Weißwein&lt;/li&gt;&lt;li&gt;6 Flaschen Pfälzer Qualitätsweine&lt;/li&gt;&lt;li&gt;4 Flaschen Branntwein&lt;/li&gt;&lt;li&gt;7 Flaschen Billigsekt&lt;/li&gt;&lt;li&gt;2 Pack Feigenwodga in praktischen Minifläschchen&lt;/li&gt;&lt;li&gt;7 Päckchen Zigaretten verschiedenster Marke&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Der Beweis für eine erschreckend hohe kriminelle Energie unter der heutigen Jugend! Dem Verfall der allgemeinen Moral dieser minderjährigen Taugenichtse muß unbedingt Einhalt geboten werden. Ich habe beschlossen in diesem Sinne nun jeden zwoten und vierten Samstag im Monat Kontrollrazzien vor besagtem Einkaufsmarkt zu tätigen. Alles zum Wohle der Allgemeinheit, damit man auch zu schlaflosen Nachtzeiten noch ungeschoren ein Spaziergängchen zur Notapotheke unternehmen kann, ohne von alkoholisierten Jugendlichen traktiert zu werden. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Selbstlos und standhaft&lt;br /&gt;Ihr&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Albus Gassmann&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3816319221650284601-6188970286595846103?l=exerzierplatz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://exerzierplatz.blogspot.com/feeds/6188970286595846103/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3816319221650284601&amp;postID=6188970286595846103' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3816319221650284601/posts/default/6188970286595846103'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3816319221650284601/posts/default/6188970286595846103'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://exerzierplatz.blogspot.com/2007/09/potzblitz-herrschaften-vergangenen.html' title='Einkaufen zu später Stunde'/><author><name>Albus Gassmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04684794503335366362</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://www.imgbox.de/users/Gassman/GassmannAva100x100.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3816319221650284601.post-1676208334167221106</id><published>2007-09-09T18:52:00.000+02:00</published><updated>2007-10-02T08:25:58.322+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Meine Redlichkeit'/><title type='text'>Willkommen</title><content type='html'>Potzblitz, Herrschaften,&lt;br /&gt;bevor Sie weiterlesen, stellen Sie sich zunächst einmal in einer Reihe auf. Bauch rein, Brust raus und Kopf hoch! Auf dieser Seite herrschen Zucht und Ordnung. Jugendliche Hallodris mit ihrer Knall und Felsen Musik und besonders die Hipf Hüpfer können mir getrost gestohlen bleiben. Merken Sie sich das! Und verwenden Sie gefälligst ausschließlich ein gepflegtes Deutsch. Anglizismen werden mit Liegestützen nicht unter 100 Wiederholungen geahndet, zum Donnerwetter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Anliegen ist es, den allgemeinen Verfall der Sitten und den Niedergang des Abendlands zu stoppen, sapperlot. Die heutige Jugend, durch Montessori- und Waldorfsekten verweichlicht, ist nicht länger im Stande, den Lauf der Geschichte in die richtige Richtung zu führen. Es ist mein Bestreben, diesen Unholden die Redlichkeit wieder nahe zubringen, zur Not auch mit der Rute.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Daher habe ich auch beschlossen, jugendliche Taugenichtse im Internetz zu rekrutieren und Ihnen hier auf meinem Exerzierplatz wieder wertvolle Tugenden einzutrichtern. Ich weiß, es wird ein hartes Stück Arbeit sein, doch selbstlos wie ich bin, werde ich diese Mühsal klaglos auf mich nehmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also, in einer Reihe anstellen und Klappe halten!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit überaus redlichem Gruße&lt;br /&gt;Ihr&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Albus Gassmann&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3816319221650284601-1676208334167221106?l=exerzierplatz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://exerzierplatz.blogspot.com/feeds/1676208334167221106/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3816319221650284601&amp;postID=1676208334167221106' title='7 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3816319221650284601/posts/default/1676208334167221106'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3816319221650284601/posts/default/1676208334167221106'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://exerzierplatz.blogspot.com/2007/09/willkommen.html' title='Willkommen'/><author><name>Albus Gassmann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04684794503335366362</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://www.imgbox.de/users/Gassman/GassmannAva100x100.jpg'/></author><thr:total>7</thr:total></entry></feed>
